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Das ehemaliges Oberstufenzentrum ... (Nr. 40) PDF Drucken
... und wie geht es weiter? 40-klein_16
An der Kehlheide, am Ortsrand von Wandlitz, in der Nähe des Liepnitzsees, nicht weit entfernt vom Bahnhof Wandlitz und dem Wandlitzer Zentrum steht ein beachtlicher Gebäudekomplex und gammelt vor sich hin.
Errichtet ursprünglich als Schulungsheim und später genutzt als Berufsschule der DEWAG (Deutsche Werbeagentur). Hier wurden überwiegend Schrift- und Graphikmaler ausgebildet. Nach 1990 übernahm das Oberstufenzentrum Barnim - Fachschule für Sozialwesen - das Gebäude. Mitte 2010 wurde die Einrichtung nach Bernau verlegt. Seit dieser Zeit ist das Gebäude ungenutzt. Erstaunlich ist, dass es vom Vandalismus verschont geblieben ist. Wie lange wird es so bleiben? Eigentümer des Objektes ist der Landkreis Barnim. Dieser hat bisher noch keine Verwendung oder einen Nutzer für die Immobilie gefunden. Gab es bisher keinen Informationsaustausch zwischen dem Landkreis und der Gemeinde? Die Gemeinde hat Bedarf an Büroflächen. Deshalb wird der Rathausanbau errichtet. Neue Gebäude werden errichtet, statt vorhandene Gebäude mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand zu sanieren. In Berlin, aber auch in anderen Orten werden Wohn- und Wirtschaftsgebäude einer Sanierung unterzogen. Das Gebäude in der Bernauer Straße, gegenüber dem Waldhotel, besteht aus drei unterschiedlichen Nutzungsabschnitten, die miteinander verbunden sind. Es sind dies: ein Wohnheim, verschiedene Schulungs- und Klassenzimmer mit entsprechenden Nebeneinrichtungen sowie eine Sporthalle. Interessant wäre zum Beispiel die Sporthalle für den Tischtennisverein, der dringend Räume zu vernünftigen Bedingungen sucht (siehe MOZ vom 03.01.2012). Auch andere Sportvereine, wie z.B. der Basdorfer PSV benötigen Trainingsstätten. Eine Arbeitsgruppe sollte die Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes prüfen und der Gemeinde Vorschläge unterbreiten. In diese Untersuchungen sollten in jedem Fall die Vorlage-Nr.: BV-GV/2011-0375, (betreffend Trainingsstätte PSV Basdorf, siehe GV vom 08.12.2011) einbezogen werden. Die vorgesehenen finanziellen Mittel in Höhe von 15.000 Euro für die Erarbeitung des Variantenvergleiches und 70.000 Euro geplanten Mittel für die auszulösende Vorplanung könnten nach Auffassung des Verfassers wesentlich reduziert werden.
Walter Sander
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 4. Februar 2012 )
 
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