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Leben in einer kulturellen Welt (Nr. 43) PDF Drucken
Die zwei Sätze auf Seite 1 stammen aus einer Mitteilungsvorlage der Kulturamtsleiterin, welche durch die Gemeindevertreter am 14. Juni 2012 zur Kenntnis genommen wurde. Die Vorlage kann jeder auf der Homepage der Gemeinde einsehen. Wir haben dazu in diesem Heft einige Meinungen zusammengetragen und hoffen, dass es zu einer konstruktiven Diskussion kommt. Nicht irgendwann, sondern möglichst bald. Die Zeit ist reif.
Einige der Berufs- und Laienkünstler aus unserer Gemeinde haben wir bereits abgebildet. Aber es gibt derer unendlich mehr, die sich künstlerisch oder kulturell betätigen. Neben zahlreichen Chören haben wir Tanzgruppen, Bauchtänzer, Musikanten, Magier und Artisten. Es gibt bildende Künstler, deren Ausstellungen vielfach in Zühlsdorf zu sehen waren, Maler, Graphiker, Bildhauer, Künstler, die mit Metall, Glas oder Holz experimentieren. Wir haben ein ganzes Museum, das sich der Artistik und allem, was damit zusammenhängt, verschrieben hat. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, für die Einwohner unserer Gemeinde oft kostenlos. Leider hat die Gemeinde die ohnehin spärlichen Mittel für diese Einrichtung weiter gekürzt. Es muss doch möglich sein, Lösungen für ein vernünftiges Miteinander zu finden.
Das Brassens-Festival ist zu einer festen Institution geworden. Künstler aus vielen Ländern kommen nach Basdorf und inzwischen auch in viele andere Orte unserer Region. Zahlreiche Enthusiasten kümmern sich um die Organisation der Veranstaltungen, die über ein halbes Jahr verteilt stattfinden. Wir müssen nicht nach Kultur suchen, wir haben sie bereits.
Und dann gibt es bei uns auch noch Menschen, die sich dem Lesen und Schreiben widmen: Vorleser in den Bibliotheken, Schriftsteller und Autoren. In Wandlitz entstehen Krimis, Science-Fiction-Romane und Kinderbücher. Und hier wird eine Zeitschrift herausgegeben, wie sie in Form und Inhalt wohl kaum eine zweite im ganzen Land gibt.
Wenn mehrere Ortsvorsteher fordern, die Veranstaltungen in den einzelnen Orten besser zu koordinieren, dann zeigt das vor allem Eines: Die Bürger unserer Gemeinde sind näher zusammen gerückt. Sie möchten teilhaben an dem, was beim Nachbarn passiert. Und es passiert offenbar eine Menge, sonst wäre ja Koordinierung nicht erforderlich.
Es wird höchste Zeit, dass seitens der Gemeindeverwaltung die kulturellen Aktivitäten zur Kenntnis genommen und unterstützt werden – nicht verwaltet.
Einer, der sich in unserem Nachbarort Zühlsdorf unermüdlich für kulturelle Erlebnisse einsetzte, hat uns für immer verlassen. Hoffen wir, dass sein Werk fortgesetzt wird.
Die Redaktion
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. August 2012 )
 
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