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Wir sind gefragt (Nr. 49) PDF Drucken
Ja, wir mündige Bürger sind mal wieder gefragt, unsere Stimme abzugeben für die Wahl der Bundestagsabgeordneten und der von ihnen vertretenen Parteien. Und wie jedes Mal werden sich viele fragen: Wen aber soll ich bloß titel_49-webwählen? Eine Wahlempfehlung können und wollen wir nicht aussprechen. Jeder muss für sich alleine entscheiden, wem er seine Stimme gibt. Da gibt es die Wähler, die sowieso immer die gleiche Partei wählen. Doch das werden immer weniger. Inzwischen ist die Gemeinschaft der Nichtwähler die stärkste Fraktion. Bloß, ausrichten könne die am aller wenigsten. Sie können sich nur auf die Schenkel klopfen, dass sie es „Denen“ mal wieder gezeigt haben. Und so machen „Die“ munter weiter. Auch wenn sie nur 5,1 Prozent der Stimmen erhalten, die die Hälfte der Wahlberechtigten abgibt, faseln sie anschließend von einem „robusten Mandat“, dem „Wählerwillen“, dem sie verpflichtet seien. Damit begründen sie dann alles, was ihnen in den Kram passt: Bundeswehreinsätze in aller Welt, Steuererhöhungen, Beurteilung anderer Staaten nach gut und böse, je nachdem, wie es gerade ihren Interessen entspricht. An die Wahlversprechen vor der Wahl erinnern sie sich ohnehin nicht mehr. Rentenangleichung in Ost und West? Mindestlohn für alle? Soziale Gerechtigkeit? Das war Schnee von gestern. Solche Sachen kann man vor jeder Wahl wieder versprechen, und es dann doch nicht halten.
An das Ergebnis der Bundestagswahl 2013 knüpft wohl niemand große Erwartungen. Es wird kommen, wie es immer kam, vielleicht gibt es andere Farbkomponenten. Eine andere Politik wird es nicht geben.
Trotzdem. Gehen Sie zur Wahl am 22. September! Zeigen Sie es „Ihnen“ mal richtig. Zeigen Sie, was Ihnen vor allem am Herzen liegt!
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. September 2013 )
 
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