Startseite arrow Gemeinde Wandlitz arrow Titelthemen arrow Klimaschutz und Erderwärmung (Nr. 50)
Klimaschutz und Erderwärmung (Nr. 50) PDF Drucken
Kommt die Klimakatastrophe?
Im Mai 2013 stellte das Umweltbundesamt (UBA) eine Broschüre mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ vor.
Im Wesentlichen wird darin die These untermauert, dass sich das Erdklima durch den Einfluss menschlicher Tätigkeit, vor allem
durch den Ausstoß von Kohlendioxid, bedrohlich verändere.
Das geht einher mit Prognosen über zu erwartende Klimakatastrophen, einem deutlichen Ansteigen des Meeresspiegels bei gleichzeitigem Abschmelzen der Polkappen und der Gletscher.
Mit dieser Broschüre setzte sich unmittelbar nach deren Erscheinen das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) auseinander.
In diesem Institut sind zahlreiche Wissenschaftler vereinigt. Sie wenden sich nachdrücklich gegen eine einseitige und pauschalisierte Behandlung des Themas und kommen überwiegend zu völlig anderen Erkenntnissen.
Danach liegen keine wissenschaftlich begründeten Erkenntnisse über die Ursachen von Klimaveränderungen vor.
Die damit verbundenen Vorgänge und Einflussfaktoren sind viel zu komplex, um sie in einer These zusammen fassen zu können. Dessen ungeachtet spricht das UBA von „zuverlässigen Klimamodellen“, die es so offenbar nicht gibt.
Auch die Aussage der UBA-Broschüre, das Tempo der Erderwärmung habe im 20. Jahrhundert deutlich zugenommen, lässt sich aus Sicht der o.g. Wissenschaftler so nicht belegen.
In mehreren Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass zumindest in den letzten 2.000 Jahren Temperaturänderungen auftraten, die ähnlich stark wie im 20. Jahrhundert, oftmals aber auch stärker und schneller waren.
Seit etwa 16 Jahren wird wieder eine globale Abkühlung gemessen. Diese Abkühlungsperioden stehen mit dem stetig ansteigenden CO2-Gehalt der Atmosphäre in keiner Weise im Zusammenhang.
Durch das UBA wird weiter behauptet, es gäbe eine enorme Zunahme von Extremwetterlagen.
Das bestritten die Wissenschaftler der EIKE vehement. Nichts wurde statistisch ausführlicher untersucht, als die Häufigkeit von solchen Wetterereignissen.
Im Ergebnis kam man zu dem Schluss, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass Naturkatastrophen Heute häufiger auftreten als in den vergangenen Jahrhunderten. Zugenommen haben allerdings die Schäden, die durch extreme Wetterlagen entstanden sind.

Der Einfluss des Menschen auf die Klimaänderung
Der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung veröffentlichte 1997 ein Gutachten zum Klimaschutz. Darin heißt es u.a.: „Wegen der hohen Klimavariabilität ist es sehr schwierig nachzuweisen, ob der Mensch die beobachtete Klimaveränderung mit verursacht hat“. An dieser Aussage hat sich bis heute nichts geändert.
Das wurde auch durch Messungen von weltweit über 2.000 Stationen untermauert. Ein Einfluss menschlicher Aktivitäten auf die Erdtemperatur ist nicht nachweisbar. Die These, die globale Erderwärmung wäre durch eine steigende Konzentration von Treibhausgasen verursacht, ist nicht zu belegen.
Demgegenüber wurde bei der UBA-Studie die Änderung des Sonnenmagnetfeldes, das das Klimageschehen mit beeinflussen könnte, völlig außeracht gelassen.
Ebenso habe das Abtauen des Grönlandeises und der Alpengletscher nichts mit einer von Menschen verursachten Erderwärmung zu tun.
2006 wurde eine wichtige Entdeckung publik gemacht: Zwischen dem Nord- und Südpol schwingt eine Klimaschaukel. Durch die großen Meeresströme werden gewaltige Wärmemengen von Pol zu Pol geleitet und führen abwechselnd zum Ansteigen oder eben Sinken der Temperaturen. So konnte die Klimaschwankung der letzten 860.000 Jahre nachgewiesen werden.
Ähnliches trifft auf die Alpen zu. Es gab nachgewiesenermaßen in den letzten 10.000 Jahren Perioden, in denen die Gletscher geringer und der Baumbewuchs höher als heute waren.
Ein Ansteigen des Meeresspiegels innerhalb kurzer Zeit um mehrere Meter ist demnach eine Horrorvision, die so nicht zu erwarten ist.

Ist Kohlendioxid schädlich?

Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde. Pflanzen benötigen dieses Gas, um die Photosynthese zu realisieren. Dennoch beträgt sein Anteil an der Erdatmosphäre nur 0,04 Prozent. Selbst ein verstärkter Ausstoß dieses Gases ist in der Natur kaum messbar. Erst die Verbrennung sämtlicher fossiler Brennstoffressourcen würde (theoretisch) zu einer Verdopplung des CO2-Anteiles führen.
Es gibt keine umfassenden Klima-Modelle, mit denen man vergangene Entwicklungen beschreiben könnte. Damit können wir auch heute keine verlässlichen Aussagen über künftige klimatische Entwicklungen treffen. Lediglich in Teilbereichen können solche Modelle wichtige Hilfsmittel sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wozu werden Berichte gefertigt, in denen nach gründlicher Prüfung unhaltbare Thesen aufgestellt werden? Wem nützt es, eine drohende Klimakatastrophe zu prophezeien? Wer hat einen Nutzen von der Reduzierung des CO2-Ausstoßes?
Um nicht falsch verstanden zu werden: Natürlich ist die Luft-, Boden- und Gewässerverschmutzung ein ernst zu nehmendes Thema. Das ist aber keine vorrangig ökologische Frage, sondern in erster Linie eine soziale und gesellschaftliche. Nicht eine angebliche Klimaänderung veranlasst uns, nach neuen Energiequellen zu suchen. Vielmehr zwingen uns dazu die endlichen fossilen Brennstoffe.
Im „Leipziger Manifest“ bekunden Wissenschaftler und Meteorologen: „…In einer Welt, in der die Armut die größte soziale Verschmutzung darstellt, sollte jegliche Einschränkung an Energie, die das ökologische Wachstum verhindert.., mit äußerstem Bedacht vorgenommen werden“.
Horst Schumann
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. Oktober 2013 )
 
< zurück   weiter >
Valid XHTML & CSS - Design by ah-68 - Copyright © 2007 by Firma