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Zum Artikel Heft 55, Seite 1 erreichten uns folgende E-Mails: (Nr. 56) PDF Drucken
Ich frage mich ernsthaft, was bei Ihnen nicht richtig läuft. ...Deutsche Soldaten sind nicht willkommen? Sie ermorden Frauen und Kinder? Ich glaube niemand ist stolz darauf, was „Deutschland“ damals alles tat. Aber das ist viele Jahre her. Wenn man keine Ahnung hat, wie es tatsächlich z.B. in Afghanistan aussieht, sollte man lieber über was anderes schreiben. Der Artikel ist traurig und einfach nur das Letzte und ich würde es gut heißen, würde man Sie wegen übler Nachrede verklagen würde.
Ohne freundlichen Gruß, ein Mörder, oh Entschuldigung, ein Soldat meine ich natürlich.
Andre Druckmüller

Sind sie sicher, dass sie unseren Soldaten die Verantwortung in Afghanistan geben?
Ich hoffe Ihnen ist bewusst, dass Soldaten lediglich Befehle ausführen, die von der Politik entschieden werden. Man kann genau merken, wie sehr Sie keine Ahnung haben über die Bundeswehr.
Kimo Wendt

Ich schäme mich für jeden Autor, der unsere deutschen Soldaten in den Dreck zieht. Diese Männer kämpfen unter Einsatz Ihres Lebens dafür, dass wir hier in einem freien und demokratischen Land leben können.
Sicherlich kann man nicht jedem Mitbürger diese Art an Patriotismus abverlangen. Respekt gegenüber diesen Männern ist allerdings das Mindeste. Und willkommen sind sie nebenbei bemerkt auch. Andere Einheiten sind froh, wenn sie an der Seite von gut ausgebildeten deutschen Soldaten kämpfen können.
Dennis Lindemann

Wir können und wollen diese drei E-Mails nicht unwidersprochen so stehen lassen:
Deutsche Soldaten seien willkommen, weil sie gut ausgebildet anderen ein Vorbild sind? Sie verteidigen unsere Demokratie?
Wir brauchen keine Verteidigung am Hindukusch. Und der frühere Bundespräsident Köhler hatte dafür auch eine andere Erklärung: Dort wie auch anderswo in der Welt werden die Interessen von Konzernen, auch deutschen, vertreten. Damit hatte er sich wohl zu weit aus dem Fenster gelehnt und musste gehen. Der jetzige Bundespräsident ist da ein weitaus besserer Partner für wirtschaftliche Interessen. Der ehemalige Pfarrer ist öffentlich für einen Einsatz deutscher Soldaten überall in der Welt. Es ist gerade fünf Jahre her, dass auf Anforderung des Bundeswehroberst Georg Klein etwa 140 Männer, Frauen und Kinder in den Tod geschickt wurden, in Afghanistan. Klein ist inzwischen General. Das war nicht irgendwann einmal, das geschah jetzt. Und falls mal doch etwas nicht richtig laufen sollte:
Die Soldaten führen ja bloß Befehle aus.
Das hatten wir doch auch schon einmal. Die ständige Beeinflussung durch gleichgeschaltete Medien scheint ihre Wirkung gerade bei jungen Menschen nicht zu verfehlen.
Horst Schumann, Chefredakteur
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30. September 2014 )
 
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