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Windräder statt Artistenmuseum (Nr. 56) PDF Drucken
Das Problem des für mich heimlich verschwindenden Artistenmuseums bewegt mich immer noch. Dieses Museum bestach doch in seiner Einmaligkeit. Bestimmt hat dieses Museum auch einige Gäste nach Wandlitz gebracht. Hätte man nicht die Teile des Artistenmuseums in das Barnim Panorama integrieren können? Sicherlich wäre dazu auch ein wenig Geld erforderlich gewesen, aber der Erhalt dieses unwiederbringlichen Kulturgutes wäre gesichert gewesen. Für das einst blühende Klosterfelde war es der einzige „Leuchtturm". Dafür beglückt man uns mit noch immer größeren Windrädern. In Nachbarschaft zu Wohngebieten sollte doch die Aufstellung mehrmals durchdacht werden und vor allem die Betroffenen bei der Entscheidungsfindung hinzugezogen werden. Aber da scheint es ja auch keinen Konsens unter den Ortsvorstern zu geben. Es betrifft sie nicht und deshalb wird zugestimmt. Das verstehe ich nicht unter Kollegialität. Man sollte überhaupt für den betroffenen Ortsvorsteher ein Vetorecht einräumen, dann hätte man mehr Zeit, um vernünftige Lösungen zu finden.
 Eckard Lindenau
 
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