Startseite arrow Leserbriefe arrow Mehr Qualität bei den Lehrern (Nr. 58)
Mehr Qualität bei den Lehrern (Nr. 58) PDF Drucken
Der Beitrag auf Seite 6 des Heidekraut Journals vom Dezember 2014 ist sehr interessant. Bisher ist mir nirgends aufgefallen, dass sich jemand ernsthaft mit diesem Problem beschäftigt. Unsere bisherigen Bildungsminister haben das Feld „Schule“ stets als Experimentierfeld betrachtet und alle zwei bis drei Jahre eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Das hat bei unseren Kindern teils schwere Schäden hervor gebracht. Die heute recht zahlreichen Schulabbrecher, die nicht Ausbildungsfähigen und Leistungsverweigerer sind alle durch diese Schulen gegangen. Was wurde ihnen nicht alles zugemutet und was wurde ihnen nicht sachgebracht beigebracht? Wo liegen die Fehler?
Die Frage nach der Qualität des Unterrichtes darf wohl gestellt werden. Die Lehrer sind selbst verunsichert ob der ständigen Änderungen im Lehrplan.
Zu meiner Zeit gab es Konsultationen, die stichprobenartig den Unterricht begleitet und bewertet haben. Ich glaube, dass ab und zu eine Fremdeinschätzung hilfreich auch für den unterrichtenden Lehrer wäre. Möglicherweise wollen sich die Lehrer aber gar nicht ins Konzept gucken lassen und vielleicht Rat und Hinweis anderer Lehrer annehmen. Das wäre zu prüfen. Auch überzogene Forderungen einiger Lehrkräfte zu verwendeten Arbeitsmaterialien (Marke der Füllfederhalter, Malfarben oder auch Lehrbüchern und Hilfsmaterial) sind nicht nachvollziehbar und eigentlich als Willkür zu betrachten. Hier ist eine Vereinheitlichung an einer Schule notwendig. Es ist für viele auch eine Kostenfrage!
Ich würde die Einzelüberprüfung der Unterrichtsgestaltung durch Zweitlehrer an unseren Schulen sehr begrüßen.
Astrid Schaefer
 
< zurück   weiter >
Valid XHTML & CSS - Design by ah-68 - Copyright © 2007 by Firma