Startseite arrow Geschichte arrow Abwasser - Schöne Argumente
Abwasser - Schöne Argumente PDF Drucken
Schöne Argumente – aber unverständlich ( Nr. 7)
Im Amtsblatt Nr. 6 vom 15. Juli 2006 hat sich Bernhard George ausführlich mit der Abwasserproblematik beschäftigt. Offenbar sollten Argumente den Lesern nahegebracht werden, bevor das Heidekraut Journal darüber berichtet.
Nun, man sollte dazu alle Meinungen gründlich lesen. Wie man es auch dreht, es soll offenbar für alle teurer werden. Wenn George schreibt: „Wer heute schon ordentlich entsorgt, dem entstehen auch in Zukunft keine weiteren Kosten“, so klingt das zunächst beruhigend. Diese Aussage muss man aber im Zusammenhang mit der Wertung sehen: „In der dezentralen Entsorgung sieht es in Zerpenschleuse wie überall im Verbandsgebiet aus. Nur etwa 30 Prozent des bezogenen Trinkwassers werden auch mobil entsorgt.“ Es ergibt sich die große Frage, wie viele der Gruben werden denn nun ordentlich entsorgt? Sofort wird also unterstellt, dass 70 Prozent des gelieferten Trinkwassers irgendwohin entschwinden. Illegal. Nur überprüft hat das niemand. Es wird einfach behauptet und dann daraus die logische Schlussfolgerung gezogen, dass eben nicht ordentlich entsorgt wird. Und damit die Bürger wissen, wie hoch die Glocke hängt, werden auch gleich Bußgeldandrohungen ausgesprochen. Bis jetzt nur in Zerpenschleuse. Aber alle anderen können nicht darauf hoffen, dass man sie verschonen wird. Der Ortsbürgermeister von Basdorf, Peter Liebehenschel, hat wohl recht, wenn er im selben Heft schreibt: „Wir müssen uns also nicht wundern, dass uns die Regierung zuweilen für dumm verkaufen möchte, wenn das auch schon in der eigenen Gemeinde geschieht“.
Wolfgang Weidler
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 26. Juli 2006 )
 
< zurück   weiter >
Copyright © 2018 Barnimer Bürgerverlag Horst Schumann | Diese Website verwendet COOKIES - mehr Infos hier