Startseite arrow Leserbriefe arrow „25 Jahre Deutsche Einheit“ (Nr.63)
„25 Jahre Deutsche Einheit“ (Nr.63) PDF Drucken
Seit geraumer Zeit lese ich mit wachsendem Befremden Ihre Artikel, die sich mit aktueller Politik und dem Zeitgeschehen befassen, so auch den oben genannten.
Eine der Segnungen dieser Einigung war, dass man
heute in Wort und Schrift seine politische Meinung frei äußern kann, so krude sie auch sein mag.
Von dieser Freiheit profitiert nicht zuletzt Ihr Journal, was Sie auch gehörig ausnutzen, um zu kritisieren und die Deutsche Einheit klein, schwach zu machen und einseitig darzustellen.
Sind etwa Sie es, der ungefragt festlegt, was positiv, negativ, erhaltenswert oder zu verdammen ist?
Haben Sie beispielsweise noch immer nicht verstanden, dass der Art. 8 GG für alle gilt, egal, ob reaktionäre Kräfte oder deren linker Gegenpol in Ihre Weltsicht passen?
Legen Sie fest, was Demokratie ist? Ihre Vorfahren im Geiste haben genau das mit den Begriffen „Sozialistische Demokratie“ und „Diktatur des Proletariats“ gelebt und haben so regiert.
Um ein ausgewogenes Meinungsbild zu veröffentlichen, wäre es z.B. hilfreich gewesen, parallel zu Ihrer Meinung jemanden zu Wort kommen zu lassen, der mit Deutscher Einheit Positives verbindet - ja, auch das gibt es!
Das aber wollen Sie überhaupt nicht - für Sie gilt ausschließlich die Meinung, die Sie haben - ganz so, wie zu Zeiten des ND und der JW. Und ich kann Ihnen als geborener, ehemaliger DDR-Bürger und seit 25 Jahren Bürger des geeinten Deutschlands sagen, dass ich die Einheit Deutschlands (trotz aller Mängel, Fehler, Versäumnisse und mancher Geburtsfehler) als einen Segen empfinde.
In Zusammenfassung dessen verschonen Sie mich zukünftig mit der Zustellung Ihres ND-Nachfolgeblättchens. Ich bedarf Ihrer Belehrung nicht.
Hans-Dirk Manske, Basdorf
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. Dezember 2015 )
 
< zurück   weiter >
Valid XHTML & CSS - Design by ah-68 - Copyright © 2007 by Firma