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Siedler fordern bessere Anbindung (Nr. 7) PDF Drucken
Siedler fordern bessere Anbindung an den Ort
Der Autofahrer, der die Bundesstraße 273 gen Westen Richtung Kreisgrenze fährt, ahnt nicht, dass hier, beiderseits der Oranienburger Chaussee, eine idyllische Siedlung liegt.
Die Abgeschiedenheit in waldiger Natur, die nur von Anliegern befahrenen Wege und der Zugang zu einem sauberen See machen die Siedlung Rahmersee zu einem begehrten Wohngebiet, wenn da nicht die schlechte Anbindung an den Ort Stolzenhagen wäre. Ein Bus fährt schon lange nicht mehr, und für Radfahrer und Fußgänger ist die einzige Verbindung, die Oranienburger Chaussee, wegen ihrer Enge sehr gefährlich und riskant. Der vorzügliche Radweg der Basdorfer Straße endet an der B 273. Ob und wann die Oranienburger Chaussee einmal um einen Radweg erweitert wird, darüber gibt es kaum verlässliche Nachrichten. Dabei gäbe es eine ganze einfache, rasche Lösung: Früher führte ein Feldweg vom heutigen Brunhildeweg in Verlängerung über die Felder bis an die Basdorfer Straße. Länger dort wohnende Siedler wissen zu berichten, dass die damalige Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft den Weg unter den Pflug genommen und später den Zugang an der Brunhildestraße mit einem großen Erdhaufen versperrt habe. Es ist heute nicht mehr nachvollziehbar, mit welcher Berechtigung diese Verkehrsfläche und der viel begangene Weg zu Ackerland umgewidmet werden durften. Es lohnt sich schon darüber nachzudenken, ob nicht dieser Weg für Fußgänger und Radfahrer eine spürbare Entlastung bringen würde, zumal so die nächste Bushaltestelle gefahrlos erreicht werden könnte. Ebenso könnten Radler und Wanderer aus Richtung Stolzenhagen problemlos in die Siedlung gelangen. Alle Beteiligten wissen, dass nur eine kostengünstige Lösung Aussicht auf Realisierung hat. Ein erster Schritt wäre, dass dieses Flurstück, das Eigentum der Gemeinde ist, aus der landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen und für Fußgänger und Radler freigegeben wird. Um bei Nässe nicht in Schlamm und Morast zu versinken, müsste lediglich der Boden mit einer Walze verdichtet werden, die Barriere am Brunhildeweg könnte notfalls einfach umgangen werden. Über 70 Bürgerinnen und Bürger, sowohl Siedler und Anwohner als auch Urlauber und Gäste, haben sich an einer Unterschriftenaktion beteiligt. In einer Resolution werden die verantwortlichen Politiker und Verwaltungen aufgefordert, den alten Weg wieder zu reaktivieren. Besonders die Schulkinder aus der Siedlung, aber auch Touristen und Wochenendurlauber würden es ihnen danken. Stolzenhagen käme dem Anspruch, radfahrerfreundlich zu sein, ein Stück näher.
Johannes Mackensen, Stolzenhagen
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13. August 2006 )
 
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