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Die Tage werden länger, ... (Nr. 72) PDF Drucken
... doch man lässt uns im Dunkeln
Vor einigen Tagen erhielt ich wieder die Niederbarnimer Wasserzeitung (1/2017).
Neben mehreren Beiträgen zur Wasserqualität enthält die
aktuelle Niederbarnimer Wasserzeitung leider nur Inhalte, die ich schon vor längerer Zeit aus anderen Medien erfahren habe. Dies wäre ja noch in Ordnung, wenn die Beiträge zur Wasserqualität auch konkret die Wasserqualität im Verbandgebiet des NWA nennen würden.
Die konkrete Wasserqualität in Schönerlinde wird durch die Berliner Wasserbetriebe regelmäßig im Amtsblatt der Gemeinde Wandlitz, zuletzt in Nr. 3/2017 veröffentlicht.
Solche genauen Analysedaten erfahren wir vom NWA nicht. Weder im Amtsblatt, der Niederbarnimer Wasserzeitung noch auf der Internetseite des NWA ist darüber zu lesen. Nur zu sagen, das Wasser des NWA ist in Ordnung, reicht meiner Meinung nach nicht aus.
Wenn der Verantwortliche des NWA, der Verbandsvorsteher Matthias Kunde, dies nicht tut und der Vorsitzende der NWA-Verbandsversammlung Uwe Liebehenschel darauf keinen Einfluss nimmt, sollte doch unsere Bürgermeisterin Jana Radant energisch darauf einwirken.
Wir alle haben nicht nur ein Recht, sondern auch großes Interesse an solchen Informationen.
Diese von mir beschriebene Verantwortlichkeit trifft ebenso auf ein weiteres nach wie vor aktuelles Problem zu. Weder in der aktuellen Niederbarnimer Wasserzeitung, auf der Internetseite des NWA und im Amtsblatt wird etwas zum Thema „Altanschließer“ gesagt. Dass der NWA dazu schweigt, ist schon ein Unding allererster Güte. So ist die letzte Eintragung auf der Internetseite des NWA dazu vom März 2016. Wozu eine Wasserzeitung, wenn sie auf aktuelle Probleme und Fragen nicht eingeht?
Insgesamt 26 Verbände sollen einen Anspruch nach dem Staatshaftungsgesetz bei der Landesregierung angemeldet haben. Gehört der NWA auch dazu und wenn nein, warum nicht?
Wir werden durch alle Verantwortlichen im Dunkeln gelassen!
Unsere Bürgermeisterin hat doch erklärt, dass sie sich für eine Lösung der Altanschließer-Problematik einsetzen wird. Ich kann ja verstehen, dass nicht alles in der Öffentlichkeit breit getragen werden muss, gerade wenn vieles noch im Gärungsprozess steckt.
Verantwortung wahrnehmen sollten die Herren Kunde und Liebehenschel aber schon, zumal Uwe Liebehenschel auch Mitglied des Landtages und Vorsitzender unserer Gemeindevertretung ist.
Unsere sehr engagierte Bürgermeisterin und mit ihr die Gemeindevertreter sollten die Herren an ihre Verantwortung erinnern.
Katrin Frey, Wandlitz
 
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