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Lanke am östlichen Rand der Gemeinde (Nr. 75) PDF Drucken
Der Ortsteil, der eigentlich mit viel Lärm von der A11 über den Obersee und mit der Erweiterung der Kiesgrube zu kämpfen hat, bekommt nun noch neue Sorgen. Im Waldstück südlich Richtung Bernau auf der östlichen Seite mzg-lankeder A 11 sollen Windräder errichtet werden. Auch Berlin als Teileigentümer erkundigt sich nach derartigen Möglichkeiten. Im Gegenzug will Berlin im Stadtgebiet Kraftwerke schließen. Aus Berliner Sicht ist es eine tolle Sache. Aus Lanker und Wandlitzer Sicht ist es ein Debakel. Aber es gibt auch positives zu berichten.
Endlich bekommt Lanke ein neues Zentrum für das Lanker Dorfleben. Feuerwehr, Gemeinderäume und Kindergarten werden erstmalig in einem barrierefreien Gebäudekomplex vereint werden. Die Garage für zwei Großfahrzeuge befindet sich auf der linken Seite. Dahinter liegen die Mannschaftsräume und Büros. Rechts von diesem Komplex findet man die Gemeinderäume mit einem lichtdurchfluteten großen Foyer. Hier wird man den Ortsvorsteher treffen können, Versammlungen und Feiern durchführen. Weiter nördlich schließt sich der Bereich der Kindereinrichtung an. Positiv auffällig ist, dass alles hell, lichtdurchflutet und übersichtlich ist. Die Türen sind extra breit und in die Wände der Sanitärräume sind Glassteinreihen eingebaut. So können die Erzieherinnen immer alle Kinder im Blick haben, ohne den Standort zu wechseln. Auch wenn eine Erzieherin mal ans Telefon muss oder zur Toilette, kann die andere alle Kinder überschauen. Auch das Schleusensystem für die Straßenschuhe ist gut durchdacht. Somit bleibt Schmutz draußen. Da viel mit Glas gearbeitet wurde, können die Eltern schon beim Hereinkommen alle Räume überblicken. Die Außenanlagen für die Kinder muss man sich allerdings noch vorstellen. Momentan schaut man aus dem Fenster und glaubt, man sei im Keller. Umfangreiche Erdarbeiten sind auch von Nöten, um die Zufahrt der Feuerwehr zur Straße zu realisieren. Das Richtfest war auch am sommerlichen 29. September ein großer Erfolg. Man konnte hören, dass die Bauarbeiten mehr als im Plan liegen und die Eröffnung im Oktober 2018 nicht gefährdet ist. Mancher wird sich fragen, warum nun noch ein ganzes Jahr bis zur Fertigstellung? Nun, dies ist so gewollt und von den Gemeindevertretern damals so beschlossen worden. Man hätte den Zuschlag einem großen Bauauftragnehmer geben können, der alle Gewerke bedient. Der hätte sicher in einer geringeren Zeit den Bau realisiert. Es sollten aber bewusst die örtlichen Handwerksfirmen zum Zuge kommen. Dies hat allerdings den Nachteil, dass nach jeder Bauphase eine Abnahme erfolgen muss mit entsprechenden Garantien und Gewährleistungen, bevor die Firma entlassen werden kann. Der zeitliche Nachteil relativiert sich, da es keinen akuten Zeitdruck hier gibt.
Wolfgang Kirschner
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 30. November 2017 )
 
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