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Flotte Bienen und süße Produkte (Nr. 77) PDF Drucken
Im Haselweg in Wandlitz befindet sich der Bienengarten Harder von Andrea und Mirko Harder. Die Harders beschäftigen in den Sommermonaten bis zu eine Million Angestellte, ihre Bienen. Um die 20 Bienenvölker bewirtschaften foto_mirko_grauldie beiden. Die Völker stehen, um Sortenhonige zu gewinnen, verteilt unter anderem in unserer Gemeinde. Etwa fünf verbleiben immer auf ihrem Grundstück im Haselweg 55.
In der Saison von Mitte April bis September widmen die beiden fast jede freie Minute ihrer Imkerei. Sie arbeiten Vollzeit, Mirko als Hausmeister und seine Frau Andrea in der Verwaltung: „Unsere Imkerei können wir nur erfolgreich führen weil wir uns die Arbeit teilen“, sagt Mirko Harder. Meine Frau kümmert sich um die Webseite, rührt den Honig, füllt ihn ab und etikettiert die Gläser. Auch für die Buchhaltung ist sie zuständig. Der Part von Mirko sind die Bienen und alles was damit zusammen hängt. Viele Anwohner von Wandlitz und Umgebung kennen inzwischen den Bienengarten. Der erste Verkaufstag in der Saison wird rechtzeitig auf der Internetseite www.bienengarten-harder.de bekannt gegeben. Danach ist dann an jedem Sonntag von 10.00 – 13.00 Uhr geöffnet. Die Besucher können diese Tage nutzen, um Honig zu kaufen, ein bisschen zu Fachsimpeln oder vielleicht einen Blick ins Bienenvolk zu wagen.
In einem Schaukasten auf dem Grundstück, in dem ein Völkchen lebt, kann man die Bienen in ihrer Emsigkeit betrachten. Auf Anfrage, und für einen kleinen Unkostenbeitrag ist es auch möglich für Kinder oder Interessierte einen Vortrag über Bienen, ihren Lebensrhythmus und z.B. die Einwirkungen der Landwirtschaft auf sie zu bekommen. „Jeder Einzelne von uns kann einen kleinen Beitrag leisten um die Insekten und ihre Artenvielfalt in unserer Gemeinde zu unterstützen“, meint Mirko Harder.
Nicht blühende Thuja-Hecken oder ständig gemähter Zierrasen sind für die Bienen genauso tabu wie Schneckenkorn und Unkraut-Vernichter. Denn unsere Bienen und Ihre Artgenossen sind einfach zu wertvoll als Bestäuber für die schöne vielfältige Natur unseres Ortes.
Und noch etwas möchte Familie Harder den Bewohnern und Nachbarn mitgeben: Kaufen sie bitte ihren Honig bei dem Imker ihres Vertrauens, einige haben wir davon in unserer Gemeinde. Sie erwerben hierbei ein unverfälschtes einzigartiges Naturprodukt. Denn der Imker kann seine Bienen oft nur halten, wenn er die Kosten beim Verkauf von Honig decken kann. Man sollte bedenken, dass man Honig zwar importieren und hier günstig verkaufen kann, aber die Bestäubungsleistung die unsere Bienen erbringen, die kann man nicht importieren.
Christa Schumann
Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. April 2018 )
 
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