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Nicht reden, sondern handeln (Nr. 77) PDF Drucken
Ich kann mich noch daran erinnern, dass früher in der Gemeinde etliche Bänke an den Wegen standen, auf denen sich die Leute ausruhen konnten. Das war z.B. auf dem Weg entlang der Pfühle zum Liepnitzsee der Fall. Inzwischen sind diese Bänke ein Opfer der Zeit geworden. Nur ein paar alte Bretter und Schrauben erinnern noch an sie.
Jetzt bin ich selbst in dem Alter, in dem mir das Laufen schwerer fällt. Wie schön wäre es da, auf dem Weg durch den Wald oder zu den Ärzten, den Geschäften oder dem Bahnhof auf einer Bank ausruhen zu können. Doch das ist kaum noch möglich. Wenn immer wieder über die älter werdende Generation gesprochen wird, sollte auch etwas für sie getan werden. In unserer Gemeinde gibt es zahlreiche Tischlereien, Metallbaubetriebe und Baugewerbe.
Es müsste doch möglich sein, ohne allzu großen Aufwand und übertriebene Kosten hier etwas für die vielen Menschen zu tun, die mit Behinderungen oder Einschränkungen klar kommen müssen. Solche Bänke sind auch gute Stellen, um mit anderen Bürgern ins Gespräch zu kommen, einen kleinen Plausch zu halten. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn auf der Rückenlehne Firmen für sich werben. Da könnte man gleich sehen, wer wirklich etwas für die Einwohner tut.
Marlis Ullrich
 
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