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Die Basdorfer Gärten (Nr. 78) PDF Drucken
Wenn man die L 100 aus Berlin kommend in Basdorf einfährt, sieht man casinobgrechter Hand ein riesiges Baufeld. Auf dem Gelände der ehemaligen Polizeischule wird im Sinne des Wortes das Unterste nach
oben gebuddelt. Ein jahrzehntelang als militärisches Objekt genutztes Gelände soll zu einem Wohn- und Gewerbegebiet umgestaltet werden. Noch ist das Betreten der Anlage offiziell nicht gestattet. Es gibt zu viele Gefahrenstellen, um sich dort frei bewegen zu können. Wir nutzten deshalb die Gelegenheit, uns von fachlicher Seite aus ein Bild vor Ort zu machen. Cathleen Koroschetz, Diplomingenieurin der BSM (Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH) aus Berlin informierte sachkundig über den Stand der Bautätigkeit und die weitere Planung. Wenn man das Gelände an der vorhandenen Einfahrt betritt, fällt die neue Straße auf, die im Rondell zum ehemaligen Casino führt. Die unter Denkmalschutz stehende Halle ist noch ringsum verschlossen. Die Gemeinde will sie als Sporthalle herrichten lassen.
In das frühere Wachgebäude am Eingang soll ebenfalls unter Regie der Gemeinde ein Gemeindezentrum entstehen. Der Ortsvorsteher wird dann endlitreffpunktbgch ein eigenes Domizil erhalten, Damit dürfte der Wunsch von Peter Liebehenschel, den er vor fast zehn Jahren schon artikulierte, in Erfüllung gehen. Außerdem soll die Wohnungsverwaltung darin untergebracht werden.
Bereits weit vorangeschritten ist ein Neubau, der sich in östlicher Richtung anschließt. Hier entsteht ein Gebäude des Arbasb-tagespflegeeiter-Samariter-Bundes (ASB), der eine Tagespflege betreiben wird. Die Eröffnung ist bereits für Mitte des Jahres geplant.
Weiter in östlicher Richtung befinden sich noch einige denkmalgeschützte Baracken. Davor wird künftig ein Radweg in Süd-Nord-Richtung das Gelände durchziehen. Für diese Barackelager-klosterfeldebgn werden noch Interessenten gesucht. Die Planungsfirma hofft, die Forderungen des Denkmalschutzes so anpassen zu können, dass auch eine vernünftige Nutzung erfolgen kann.
Links vom Haupteingang sieht man ein fast fertiggestelltes Gebäude. Das hat die Firma M+R Filtermedien errichtet. Sie zieht von Klosterfelde zum 1. Juli hierher. Die dunkle Farbe der Außenhülle ist vielleicht gewöhnungsbedürftig. Andererseits stellt das Gebäude damit aber auch einen markanten Blickpunkt dar. Auf der Fläche vor diesem Gebäude soll eine Kita der Johanniter Unfallhilfe entstehen. Das Gelände ist Gemeindeeigentum und wird in Erbbaupacht vergeben. Der Bauantrag steht unmittelbar ins Haus.
Neben diesem Gelände sieht man Berge von geschredderten Baumaterialien. Sie waren der Untergrund der früheren Garabg-wohnen-nbg-wohnen-sgen und werden vor Ort für die Unterfüllung des Straßenbaus verwendet. Es wird zurzeit überlegt, in diesem Bereich weitere Eigenheime mit „stillem“ Gewerbe anzusiedeln.
Der Ausbau der Wohnhäuser im südlichen Bereich geht zügig voran. Potentielle Mieter warten sicher sehnsüchtig auf die Fertigstellung. Von den umgebauten Wohnhäusern wird es eine neue Straße zur L 100 geben. 
Das Gelände vor den Wohnhäusern, auf dem mehrere Baracken stehen, ist noch nicht verplant. Im Sommer 2018 soll es dazu eine Ausschreibung geben mit dem Ziel, Investoren für diese Fläche zu finden.
Es bewegt sich also etwas, und man kann das auch sehen. Die Einwohner von Basdorf, eigentlich ausgeschrvon ganz Wandlitz, dürfen auf die weitere Entwicklung gespannt sein. Hier entsteht, und das kann man heute schon sagen, ein attraktives Wohn- und Gewerbegebiet. Irgendwann werden wir wohl Zeugen suchen, die sich noch daran erinnern, wie es hier einmal früher aussah.
Christa Schumann
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. Mai 2018 )
 
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