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Honeckers Enkel Roberto Yanez schrieb bereits als Kind Geschichte. Heute versuchte er es mit einem Märchenbuch. Anders kann man die aufgeschriebenen
Erinnerungen nicht bewerten.
Paul Bergner gebührt Anerkennung für seine klarstellenden Zeilen und der Redaktion Dank für die Veröffentlichung. Wer journalistisch an die Öffentlichkeit tritt muss mit Reaktionen rechnen.
„Meilenstein“ – unter diesem Codewort veranstalteten die Seestreitkräfte der DDR – VOLKSMARINE – in den 80er Jahren eine große Waffenshow in See als Urlaubsprogramm für die Familie Honecker. Alle Typkräfte der Marine demonstrierten ihre Gefechtseigenschaften. Besonders Frau Margot H. mit Enkelsohn Roberto fielen an Bord eines großen Küstenschutzschiffes durch Extravaganzen auf. Ein ranghoher Marineoffizier wurde abgestellt. Er hatte sich um das Wohl des Kindes zu kümmern. Roberto wurde eine viel zu große Kommandantenjacke aus Kunstleder verpasst, damit er nicht friert. Die Begeisterung des Kindes über das Salvenfeuer von Wasserbomben-Werfer gegen fiktive U-Boote wurde durch eine „Zugabe“ belohnt. Als Kriegsschiffe der BUNDESMARINE der DDR-Nr. 1 auf See die seemännische Ehre erwiesen, mit „Seite pfeifen und Achtung an Bord“, tauchten Honecker und Co. eiligst unter Deck ab. So eine Berührung mit dem „Feind“ hatten sie noch nicht erlebt. Die Männer der Schiffsbesatzung dagegen schüttelten den Kopf. Die Führung so zu erleben, stimmte alle nachdenklich.
Fregattenkapitän a.D. Dr. Dipl.-Ing. Ingo Pfeiffer
 
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