Startseite arrow Leserbriefe arrow Was mir auf der Seele brennt (Nr. 83)
Was mir auf der Seele brennt (Nr. 83) PDF Drucken
Immer wieder wird bemängelt, dass sich zu wenige Bürger einbringen und an der Entwicklung der Gemeinde teilhaben. Wie viele Einwohner hatten seinerzeit bei der Entwicklung des Leitbildes der Gemeinde mitgemacht und wie viele beteiligen sich aktiv an aktuellen Diskussionen zur Gemeindeentwicklung?
Bei manchen Vertretern der Parteien und Vereine könnte man den Eindruck gewinnen, sie wüssten, was die Menschen in unserer Gemeinde bewegt und was sie wollen. Jedoch erleben wir gerade etwas anderes. Es scheint unsere Einwohner eher davon abzuschrecken sich interessiert einzubringen.
Offensichtlich geht es einigen Gemeindevertretern nicht in erster Linie um die tatsächlichen Interessen der Bürger, sondern um eine Eigendarstellung und Machtkämpfe, das eigene Ego. Statt einem Miteinander für uns sind Selbstherrlichkeit, Schubladendenken und persönliche Interessen an der Tagesordnung.
Die Bürger unserer schönen und wundervollen Gemeinde erwarten einen sachlichen und konstruktiven Umgang sowie ein gemeinschaftliches Handeln miteinander.
Wie kann es sein, dass eine Gemeindevertreterin einen Vorschlag zur Verbesserung der Arbeit des NWA einbringt und infolgedessen Beleidigungen und Vorwürfen ausgesetzt wird? Bei allen in der Gemeindevertretung vertretenen Parteien und Vereinen habe ich den Eindruck, sie schmoren im eigenen Saft und wollen ihr eigenen Süppchen kochen.
Hier ist ein deutliches Umdenken erforderlich, wollen wir die Menschen in unserer Gemeinde erreichen und einbeziehen.
Ja, wir brauchen neue Schulen und Kitas. Wenn ich aber verfolge, wie einige Vertreter in der Gemeinde individuelle Interessen und Vorstellung präsentieren, bin ich schockiert. Wie können wir denn erreichen, dass dort Schulen und Kitas entstehen, wo die Menschen diese tatsächlich wollen und benötigen und nicht da, wo Verantwortungsträger und „Volksvertreter“ meinen die Menschen wollen sie dort.
Seit Jahrzehnten lebe ich hier. Bei allen anstehenden Fragen und Problemen haben wir sehr viel erreicht. Die Menschen leben gern hier und fühlen sich wohl. Nur, unsere Darstellung und Veröffentlichungen in der Presse sind oft negativ belegt. Ich glaubte, auch im aktuellen Wahlkampfmodus zwischen den Parteien und Vereinen sollten die Erfolge und Ergebnisse mehr herausgestellt werden.
Eigene Versprechen und Vorhaben sind Worte und keine Taten. Wenn jeder seinen Anteil an den bisherigen Ergebnissen und Erfolgen darlegt, können die Einwohner/innen unserer Gemeinde besser entscheiden. Es werden hier eine Reihe von Problemen und Fragen, die mich stark bewegen, aufgezeigt. Gewonnen habe ich diese aus vielen Gesprächen mit einer Reihe von Vertretern unserer Gemeinde. Mehr Zusammenhalt und Gemeinsamkeit sind aus meiner Sicht die wichtigsten Erfordernisse in unserer Gemeinde, im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.
Damit wir alle gemeinsam sagen können: „Wandlitz, echt schön hier!“
Katrin Frey, Wandlitz
 
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