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Was lange währt…? (Nr. 83) PDF Drucken
Im Heft 44 veröffentlichten wir einen Beitrag zum Thema „Errichtung einer Schwimmhalle“ in Wandlitz. Das war im Oktober / November 2012, also vor den letzten Kommunalwahlen. Damals rief der Bürgerverein Wandlitz e.V. die Ortsbeiräte und Gemeindevertreter sowie alle interessierten Bürger dazu auf, sich an einer Diskussion
zu diesem Thema zu beteiligen. Es gab danach mehrere Leserbriefe, in denen überwiegend ein solches Vorhaben begrüßt wurde. Die gewählten Vertreter in den hk-j-47verschiedenen Gremien unserer Gemeinde hüllten sich allerdings in Schweigen. Mitglieder des Bürgervereins, allen voran Walter Sander, recherchierten vor Ort, wie z.B. die Betreibung eines solchen Bades anderen Ortes funktioniert. Auch dazu gab es dann im April 2013 einen Bericht. Resonanz: Keine. Die Gemeindeverwaltung erklärte dazu, dass sie bei der Suche und Bereitstellung eines geeigneten Geländes behilflich sein wolle. Der Bau und die Betreibung müssen allerdings von privaten Investoren erfolgen. Schon damals war vorgesehen, ein Bad für verschiedenste Zwecke zu errichten. Ein reines Spaßbad wurde dabei ausgeschlossen. Auch der Standort spielte bereits eine Rolle: Das ehemalige Polizeigelände in Basdorf wurde als zweckmäßig erachtet.
Es sind also fast sieben Jahre ins Land gegangen, ohne dass diese Idee ernsthaft weiter verfolgt wurde. Umso erfreulicher stellt sich uns nunmehr eine Initiative der CDU-Ortsgruppe dar, die in Vorbereitung auf die Kommunalwahlen 2019 das Thema erneut aufgegriffen hat. Ein „Knaller“, wie es die MOZ betitelte, war es dennoch nicht. Aber die bereits früher formulierten Pläne wurden ohne Abstriche erneut aufgegriffen. Die CDU kann getrost davon ausgehen, dass der Bürgerverein Wandlitz e.V. sich nach wie vor für dieses Thema erwärmen kann. In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass Uwe Liebehenschel (CDU) bereits vor etlichen Jahren für die Schwimmausbildung unserer Schüler erfolgreich eintrat. Schließlich kann es nicht angehen, dass es in einer Gemeinde, die von Seen geradezu umspült wird, Nichtschwimmer im Kindesalter gibt. Auf Dauer ist bei einer wachsenden Gemeinde die Schwimmausbildung an anderen Orten bald nicht mehr sinnvoll. Zurzeit müssen die Schüler aufwändig zu den Schwimmhallen gekutscht werden. Das könnten wir bei uns vor Ort eleganter lösen.
Wenn die CDU und vielleicht auch andere politische Kräfte in unserer Gemeinde nunmehr tatsächlich das Projekt einer Schwimmhalle ins Auge fassen, können sie sich auf unsere Unterstützung verlassen. Ein bescheidener Wissensvorlauf ist durchaus vorhanden.
Redaktion
Letzte Aktualisierung ( Montag, 1. April 2019 )
 
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