Eine Entfesselung... (Nr. 9) PDF Drucken
Eine Entfesselung und andere Tricks
Bewegter Herbst im Internationalen Artistenmuseum in Deutschland
Auszeichnung des Magiers Jochen Zmeck durch den Minister R. Dellmann

Während des goldenen Herbstes erlebte das Museum in Klosterfelde politisch-künstlerische Höhepunkte besonderer Art: Am 28. Oktober die Premiere der Sonderausstellung "Die Welt der Magie - das Leben der Zauberer" mit dem seinerzeit noch designierten Verkehrsminister Reinhold Dellmann und Mitte November den Besuch von Ministerpräsident Matthias Platzeck, dem eine Ehrung zuteil werden sollte.
Rund 120 begeisterte Zuschauer erlebten Ende Oktober die Eröffnung der oben genannten Schau. Höhepunkt der Veranstaltung war die von Dick Mohrbo inszenierte "Entfesselung" des Bundestagsmitglieds Dr. Dagmar Enkelmann, zugleich Vorsitzende des Fördervereins, die zuvor vom Publikum gefesselt worden war und verdeckt im Paravent trotz ihrer Fesseln Reinhold Dellmann das Jackett aus- und sich selbst angezogen hatte. Unter riesigem Beifall konnte sie danach ihre Gankörperfesselung unverändert vorzeigen.
Mit vielen Anekdoten gewürzt hatte Roland Weise, Gründer und Chef des einzigartigen Museums, die aktuellen Ausstellungen kommentiert und die Verdienste des Magiers Jochen Zmeck gewürdigt. Der Rüdnitzer Zauberer und Fachautor erhielt schließlich von Minister Dellmann eine Urkunde und das "Goldene Ehrenzeichen" als Anerkennung für seine internationalen Verdienste überreicht.
Ferner traten israelische und deutsche Clowns auf, unterhielt Zaubermeister Peter Riedel aus Schwedt mit humorvollen Manipulationen das Publikum und musizierten russische, ukrainische und jüdische Musiker im Museumsgarten.
Nach Redaktionsschluss dieses Heftes erfolgte schließlich am 16. November die Auszeichnung von Matthias Platzeck durch die Vorsitzende des Fördervereins mit dem "Ehrenzeichen der Artistik in Gold". Dazu Roland Weise: "Sowohl Ministerpräsident Matthias Platzek als auch Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka haben durch ihre Entscheidungen als Landespolitiker seit Entstehen des Artistenmuseumns bis heute die internationale Unterhaltungskunst durch ihr persönliches Engagement spürbar unterstützt. Dafür wurden sowohl die Ministerin als auch unser Ministerpräsident als erste Nichtartisten mit dieser in Deutschland einmaligen undotierten Ehrung gewürdigt."
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 2. Dezember 2006 )
 
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