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Nordbahn macht Druck (Nr. 12) PDF Drucken
Nordbahn macht Druck
Eine Werkstatt für behinderte Menschen auf Erfolgskurs

Was wäre unser Heidekraut Journal ohne eine leistungsfähige Druckerei, die von der ersten Ausgabe an als zuverlässiger Partner dafür sorgt, 
dass jedes Heft pünktlich und in der gewünschten technischen Qualität zur Verfügung steht! Das bevorstehende Pressefest des Heidekraut Journals ist ein willkommener Anlass, die für den Druck verantwortliche Nordbahn gGmbH Werkstatt für behinderte Menschen näher vorzustellen.
In einer Werkstatt für behinderte Menschen wird ein technisch so anspruchsvolles und modernes Produkt wie das Heidekraut Journal hergestellt? Wie funktioniert das?
Die Druckerei ist ein wichtiger Strukturbereich der Nordbahn gGmbH WfbM, in dem ein Teil der zirka 350 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen beschäftigt ist.
Seit einigen Jahren werden hier verschiedenartige Druckerzeugnisse in mittleren und kleineren Auflagenhöhen produziert, wobei die Spezialisierung in der Weiterverarbeitung und Konfektionierung liegt. Durch Kooperation mit anderen Druckereien und die eigene Organisation kann flexibel auf kurzfristige und besondere Kundenwünsche zu marktüblichen Konditionen reagiert werden.
Dabei besteht die Besonderheit darin, dass für einzelne Arbeitsschritte des technologischen Ablaufs spezielle, im eigenen Vorrichtungsbau entwickelte Geräte zum Einsatz kommen, die von behinderten Beschäftigten bedient werden können. Diese Eigenentwicklungen sorgen wegen ihrer Einmaligkeit auch in Fachkreisen für Aufsehen. So vor zwei Jahren, als eine flexibel einsetzbare Maschine in Betrieb genommen wurde, mit der z. B. CD auf Zeitschriften oder andere biegsame Materialien auf Papier, Pappe oder Folien – bei Bedarf auch punktgenau – in schneller Abfolge geklebt werden können. Dieser konkurrenzlose und von vielen behinderten Beschäftigten zu bedienende Klebeautomat garantiert für absehbare Zeiträume spezielle Kundenaufträge. Er ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines ständigen kreativen Suchens nach und Ausprobierens von maßgeschneiderten technologischen Lösungen, die es behinderten Menschen ermöglichen, am Arbeitsprozess mit Interesse und Begeisterung teilzunehmen.
Solche Lösungen prägen auch die Bereiche Montage/Verpackung und Tischlerei, in denen ebenso Produkte hergestellt und Dienstleistungen in guter Qualität erbracht werden, die sich am Markt behaupten können und gezielt nachgefragt werden.
Auf diese Weise soziale Anliegen mit wirtschaftlicher Effizienz zu kombinieren, eine an die Wünsche und Fähigkeiten von behinderten Menschen angepasste Arbeitswelt zu gestalten, ist die Philosophie, die beharrlich und erfolgreich vom Geschäftsführer der Einrichtung, Christoph Brun, und seinem Team verfolgt wird und viel Anerkennung erfährt.Wir wünschen der Nordbahn gGmbH Werkstatt für behinderte Menschen weiterhin gute Ideen und wirtschaftliche Erfolge.
Siegfried Hegenbarth 
Letzte Aktualisierung ( Montag, 28. Mai 2007 )
 
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