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IHK-Mitgliedschaft – ein Muss?
Die Selbständigkeit beginnt für jeden Existenzgründer mit der gesetzlichen Mitgliedschaft in der IHK. Das Gesetz stammt aus dem Jahr 1956.
Seit Jahren gibt es Proteste aus der Unternehmerschaft gegen diese Zwangsmitgliedschaft mit den zu zahlenden Zwangsbeiträgen. Bundesweit hat sich eine Initiative mit dem Verein der IHK – Verweigerer e.V. organisiert, welche mit engagierten Unternehmern sehr aktiv ist. Im Internet wird ausführlich berichtet unter www.kammerjaeger.org und www.ihk-verweigerer.de. Das Ziel dieser Unternehmervereinigung ist nicht die Abschaffung der IHK, sondern das Ende ihrer staatlichverordneten Zwangsmitgliedschaft. Eine Mitgliedschaft muss freiwillig erfolgen. Die IHK´s sollen als Dienstleister für die Unternehmen und den Staat BRD am nationalen und internationalen Wettbewerb teilnehmen – und nicht durch verordnete Zwangsbeiträge ihrer Mitglieder finanziert werden. Im Bundestagswahlkampf bestanden bei allen Parteien die Ziele im Bürokratieabbau und der Entlastung der Unternehmen durch Senkung der Lohnnebenkosten. Die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft wäre ein Beitrag dazu. Ein von der SPD-Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Arbeit unter Mitwirkung vom MdB Johannes Kahrs diskutierter Gesetzentwurf zur Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft ist durch die vorgezogene Bundestagswahl nicht mehr zur Abstimmung in den Bundestag gekommen. Ich bin überzeugt, dass die Kammerjäger weiterhin aktiv bleiben und eines Tages den Erfolg verbuchen können. Margarete Sander, Wandlitz
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13. August 2006 )
 
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