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Dauerbrenner: Wandlitzsee (Nr. 2) PDF Drucken
Ein fauler Vergleich?
Da sieht sich Herr Bürgermeister Tiepelmann im Amtsblatt für die Gemeinde Wandlitz auf Seite 7 offenbar als "Gewinner", weil es ihm gelungen ist, einen Vergleich im Rechtsstreit mit der Wandlitz AG zu erzielen. 
"Die Gäste des Strandbades Wandlitz werden es Ihnen danken", heißt es. In einer Mitteilung der Wandlitz AG wird darauf hingewiesen, dass ihr aus diesem Vergleich einmalig ein Betrag für die dauerhafte Gestattung der Nutzung des Wandlitzsee-Strandbades zufließen wird. Die Höhe wird nicht erwähnt. Hat sich der Herr Bürgermeister auch darüber Gedanken gemacht, wie die 130 Anlieger, deren Steganlagen auf dem Wandlitz See errichtet sind, jeweils mindestens 7500,- Euro bezahlen sollen, um künftig den See berechtigt nutzen zu dürfen? Nur mit dem Erwerb einer Vorzugsaktie in der erwähnten Höhe darf eine private Steganlage betrieben werden. Dies gilt nicht für gewerblich genutzte Grundstücke. Sie sind gezwungen, mit der Wandlitz AG einen Pachtvertrag abzuschließen. Es ist zwar verständlich, dass der Gemeindevertretung die Nutzung des Strandbades wichtiger ist, als private Belange. Allerdings verliert die Politik an Glaubwürdigkeit,wenn sie in ihren Ausschüssen in geheimer Abstimmung Beschlüsse fasst., aber nicht den Mut hat, ihre Bürgerinnen und Bürger umfassend zu informieren und wesentliche, aber zum Verständnis notwendige Sachverhalte verschleiert darstellt. Brigitte Kunath, Stolzenhagen
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13. August 2006 )
 
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