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Geschichte: Eine Straße in der Siedlung Gorinsee (Nr. 22) PDF Drucken
Seit 1987 lebe ich mit meiner Familie in der Siedlung Gorinsee bei Schönwalde, Karl-Göbel-Straße. Leider ist bisher über diesen Mann nur wenig bekannt.
1997 fragte ich Herrn Seibt, damals Pfarrer der Kirchengemeinde Schönwalde und Schönerlinde: 
Wer war Karl Göbel? Wann lebte er? Herr Seibt fand im Kirchenarchiv handschriftliche Aufzeichnungen vom Pfarrer Gustav Schultz aus dem Jahre 1957. Freundlicherweise entzifferte Frau Seibt den mit Bleistift verfassten Text.
Und so erfahren wir, dass östlich der Chaussee Schönwalde–Bernau in der Nähe des Gorinsees von dem Feinmechaniker Karl Göbel (geboren am 18.3.1870 in Schmöckwitz, Kreis Teltow, gestorben am 13. Mai 1946 in Gorinsee) die Kolonie Gorin gegründet wurde.
Diese wurde später in Gorinsee umbenannt. Während die beiden westlich der Chaussee unmittelbar am Gorinsee gelegenen Gastwirtschaften ebenso wie die Försterei Gorin politisch und kirchlich zu Schönwalde gehörten, wurde die Kolonie Gorin, weil sie auf der Feldmark Schönerlinde lag, politisch und kirchlich Schönerlinde zugeordnet. Am 1. Januar 1957 wurde dann endlich die Regelung getroffen, dass die alte Kolonie als Ortsteil von Schönerlinde abgetrennt und zusammen mit der Neusiedlung nach Schönwalde eingemeindet wurde. Von Bewohnern der Siedlung Gorinsee erfuhr ich vor Jahren, dass Karl Göbel zwei Töchter hatte. Eine Tochter hieß nach ihrer Heirat Frau Brunkow (Jahrgang 1903). Sie leitete Anfang der sechziger Jahre den Ernte-Kindergarten in der LPG-Siedlung Gorinsee. Für weitere Hinweise zu Karl Göbel und seiner Familie bin ich sehr dankbar.
Cornelia Bera
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. Februar 2009 )
 
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