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Neuer Ortsvorsteher in Stolzenhagen (Nr. 23) PDF Drucken
MAXIMALES HERAUSHOLEN
Michael Gabbert, geb. 1956 in Berlin, nach Stolzenhagen eingeheiratet, hier wohnhaft seit 1995; zwei erwachsene Kinder, ist neuer Ortsvorsteher.

Herr Gabbert, Sie sind mit übergroßer Mehrheit am 23. Februar 2009 gewählt worden. Überwiegt die Freude oder das Gefühl eine Belastung übernommen zu haben?
Gefreut habe ich mich vor allem über das Ergebnis. Damit habe ich nicht das Gefühl, ein Notnagel zu sein. Zusätzliche Belastung wird es sein, aber die Kommunalpolitik ist seit zehn Jahren mein Hobby. Ich hoffe, trotz der höheren Belastung, auch weiterhin Spaß daran zu haben.

Der Anfang des Jahres verstorbene Falk Hennersdorf hat ja über mehrere Wahlperioden vieles in der Gemeinde geprägt. Werden Sie Ihr neues Ehrenamt in seinem Sinne weiterführen?
Ich denke schon. Die Politik von Falk Hennersdorf war sehr erfolgreich für Stolzenhagen. Da ich an diesem Prozess aktiv zehn Jahre beteiligt war, möchte ich den erfolgreichen Weg von Stolzenhagen so wie bisher weiterführen.

Trotzdem die Frage: welche eigenen Akzente werden Sie setzen?
Für eigene Akzente ist der Spielraum gering. Wir haben als kleiner Ort eine schwierige Position und der Ortsbeirat ist nur ein beratendes Organ. In diesem Rahmen versuche ich weiterhin bei der Mittelverteilung für Stolzenhagen Maximales herauszuholen. Ich werde immer wieder sagen: wir sind auch da. Neue Themen werden neue Akzente bringen.

Welche Bedeutung hat für Sie als Ortsvorsteher der Förderverein „Pro Stolzenhagen“?
Die Zusammenarbeit mit „Pro Stolzenhagen“ ist sehr wichtig. Mit der Umwandlung der Gemeinde in den Ortsteil einer Großgemeinde wurden die Möglichkeiten zur selbständigen Gestaltung des Dorflebens sehr beschnitten. Die Kraft der eigenen Gemeindevertretung fehlt. Im Förderverein „Pro Stolzenhagen“ beteiligen sich weiterhin viele Stolzenhagener an der Gestaltung unseres Dorflebens. Mit „Pro Stolzenhagen“ werden wir auch zukünftig Eigenes auf die Beine stellen.

Wie hat Ihre Familie auf dieses zeitaufwendige Ehrenamt reagiert?
Sie hat mir vor der Wahl Glück gewünscht und darüber habe ich mich gefreut. Sie wäre mir aber auch nicht böse gewesen, wenn ich nicht gewählt worden wäre. Meine Familie steht hinter mir und trägt die zeitliche Belastung mit.

Was werden Ihre nächsten Aktivitäten sein?
Im Vordergrund steht die Beendigung der im Dorfgebiet laufenden Abwassererschließung. Die nächsten Aktivitäten werden sein: Straßenbau in der Siedlung Ost sowie die Verbesserung der Bedingungen für die Kameraden der Feuerwehr. Danach sind Abwasser und Straßenbau „Am Kiewitt“ sowie weitere Radwege im Rahmen der Schulwegesicherung, besonders zur Siedlung Am Rahmer See, ein Thema.
Interwiev: Dieter Schultz
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 3. April 2009 )
 
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