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Mein Auslandstagebuch – Teil II (Nr. 28) PDF Drucken
cl.-schmidt-klasse-webEine Wandlitzer Reiseführerin in London
Mir erscheint es so, als wenn in London die Zeit schneller vergeht. Nun ist schon ein Drittel meines Londonaufenthaltes vergangen und es kommt mir so vor, als wäre ich gerade mal vor zwei Wochen
hier gelandet. Ich bereue es nicht, dass ich ins Studentenwohnheim umgezogen bin. In der Wohnung sind wir sieben Mädchen mit unterschiedlichem Alter und Nationalität. Einige sind nur zwei bis drei Monate hier, so dass es einen ständigen Wechsel gibt. Mitunter ist es schwierig sich so abzustimmen, dass alle zufrieden sind. Ab und zu wird hier auch kräftig gefeiert – da sind besonders die Franzosen unschlagbar. Schlafen ist dann kaum möglich, wohl oder übel muss man mitmachen. Von Schule und Lehrerin bin ich immer wieder begeistert, weil der Unterricht interessant und abwechslungsreich gestaltet wird. Oftmals stehen Präsentationen und Rollenspiele zu bestimmten Themengebieten auf dem Lehrplan, was natürlich das freie Reden in der englischen Sprache schult. Nach den Winterferien werde ich ein Sprachlevel aufrücken können. Zu meinem 20. Geburtstag im November und nochmals im Dezember besuchte mich meine Familie in London. Das war ein lang ersehntes Ereignis. Auf dem Ausflugsprogramm standen viele Londoner Sehenswürdigkeiten, z. B.web London Eye, Windsor Castl, Oxfort Street. Ich war stolz, dass ich mittlerweile schon als Reiseführerin in Aktion treten konnte.
Über die Feiertage hatten wir Ferien. Ich verbrachte sie zu Hause bei meiner Familie. So konnte ich leider nicht miterleben wie die Briten Weihnachten feiern. Einige Schüler aus weit entfernten Ländern, wie Brasilien oder China, blieben über die Feiertage und Silvester in London. Ich habe sie bedauert, dass sie Weihnachten ohne ihre Familien verbringen müssen, denn ich freute mich sehr, gerade in dieser Zeit zu Hause zu sein. Trotz Schneechaos in London konnte ich meinen Rückflug antreten und bin, wenn auch mit erheblicher Verspätung, gut in London gelandet. Ich bin noch sechs Monate in London und werde Ihnen im nächsten „Heidekraut Journal“ wieder berichten.
Claudia Schmidt
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. Februar 2010 )
 
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