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Unerwünschte Gäste (Nr. 28) PDF Drucken
Wie der NWA die Bürger informiert
Der NWA hatte für den 25. November 2009 zu seiner 84. Verbandsversammlung nach Zehlendorf eingeladen. Die 
Tagesordnung beinhaltete die Bestätigung des Jahresabschlusses 2008, die Entlastung des Verbandsvorstandes, neue Satzungen und die Bestätigung des Wirtschaftsplanes 2010. Alles in allem ein sehr umfangreiches Programm, das vor allem bei den teilnehmenden Bürgern eine hohe Erwartungshaltung weckte.
Auch die überarbeiteten Satzungen des kommunalen Verbandes für das Zusammenwirken zwischen Abnehmer und dem Dienstleister standen auf der Tagesordnung. Hierauf konnte man besonders gespannt sein, waren doch die Urteile des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 18. November 2009 zu berücksichtigen.
Die Versammlung wurde durch den stellvertretenden Vorsitzenden der Verbandsversammlung Udo Tiepelmann (Bürgermeister von Wandlitz) und dem Verbandsvorsteher Bernhard George geleitet.
Nach dem Punkt „Einwohnerfragestellung“, der kurz und knapp, aber auch nicht vielsagend beantwortet wurde, standen noch dreizehn weitere Beschlussvorlagen zur Abstimmung. In gerade mal 24 Minuten wurden die zur Beschlussfassung erarbeiteten Vorlagen aufgerufen und ohne jede Diskussion bestätigt. Danach war die Verbandsversammlung abgeschlossen.
Die anwesenden Bürger, die nicht Mitglieder des NWA sind, erfuhren überhaupt nicht, was da eigentlich beschlossen wurde. Selbst Mitglieder des Wasser- und Abwasserverbandes werteten die gebotene Demokratievorstellung als sehr, sehr bürgerunfreundlich.
Die meisten Anwesenden kannten aus früheren Beratungen die freundlich-unfreundliche Verhaltensweise der agierenden Leitung und werden sich auch zukünftig nicht abschrecken lassen, Fragen zu stellen.
Wolfgang Weidler
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 5. Februar 2010 )
 
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