Die Katastrophe kommt (Nr. 52)
Im Heft 51 des HK-J wird ein Leserbrief von Frau Doktor (soviel Zeit muss sein) Kalinowski veröffentlicht, in dem sie einen Artikel im Heft 50 als unwissenschaftlich, fahrlässig und als Meinungsbildung im eigenen Sinne angreift.
Ich finde es gut und richtig, wenn in unserem Journal Diskussionen zu verschiedenen Problemen stattfinden und die Redaktion dies auch so zulässt. Dafür besteht leider nicht überall die Möglichkeit. In diesem Sinne muss sich die Gemeindevertreterin Marita Kalinowski auch gefallen lassen, dass man Ihre Meinung näher unter die Lupe nimmt.
Es ist schon paradox, wenn sie den Klimawandel durch CO2-Ausstoß dadurch als erwiesen darstellt, dass Politiker aus 191 Staaten seit vielen Jahren zusammen kommen, um über die Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu beraten. Das hat mit Wissenschaftlichkeit nun gar nichts zu tun, höchstens mit Volksverdummung. Woher hat sie ihre Informationen über die kommende Katastrophe? Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage und aufgrund welcher Messdaten können wir heute voraussagen, was in hundert Jahren sein wird?
Gerade Ende 2013 saßen die Damen und Herren in Warschau wieder zusammen. Was kam dabei heraus? Nichts! Gibt es vielleicht doch Zweifel am Zusammenhang zwischen Klimawandel und dem Einfluss des Menschen darauf? Zumindest haben viele Staaten dieser Welt andere Sorgen, als sich ausgerechnet um den CO2-Ausstoß zu kümmern. Sie sind gerade dabei, ihre Wirtschaft aufzubauen. Sie benötigen Energie, und die liefert ihnen die Windräder nicht. Selbstverständlich geht es auch darum, die Verpestung der Luft, des Wassers und der Erde zu reduzieren, zurückzudrängen. Das hatte aber Horst Schumann in seinem Beitrag auch erwähnt.
Was also treibt Frau Kalinowski zu ihrem Beitrag an? Sie ist eine der aktivsten Verfechterinnen für die Errichtung von Windrädern. Auch im Liepnitzwald. Wie sagte sie doch kürzlich: Jedes Windrad ist ihr lieber als ein Atomkraftwerk. Ich bin gegen Kernkraftwerke. Aber ich bin auch gegen Windräder um jeden Preis. Ihr Ehemann Klaus Geisthardt beklagt übrigens im gleichen Heft das Abholzen von Regenwäldern, durch die ebenfalls das Klima beeinträchtigt wird. Recht hat er, dadurch und durch viele andere Faktoren wird unser Klima beeinflusst, also nicht nur durch CO2. Warum aber beide das Abholzen unserer Wälder für die Aufstellung von Windrädern akzeptieren, kann ich nicht nachvollziehen. Geht es vielleicht Ihnen um eigene Interessen?
Niels Kästner
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 30. Januar 2014 )