Sehr geehrte Frau Tack (Nr. 54)
Ihre Kampagne in allen Ehren. Doch bitte ich Sie Ihre wirkliche und ehrliche Naturverbundenheit dringend zu überprüfen. Denn so technische und „laute" Begriffe wie „Motoren" und „Antriebe" in Zusammenhang bildlich mit Wald und Naturschutz zu bringen zeugt wohl kaum von „Naturverbundenheit"... Die Natur funktioniert ohne Ihre „Motoren" im ausgewiesenen und noch nicht beschlossenen WEG in Brandenburg viel besser!
Und wenn in Zukunft unsere Touristen überall Stromleitungen / Trassen und Windkraftmotoren und -Antriebe sehen sollen auf Aussichtstürmen und Plattformen, um so schlimmer. Oder baut man diese schon vorsorglich als Überwachung der Brandgefahr bei solchen Windmonstern? Laut der geplanten fortschreitenden Naturzerstörung etlicher Landschafts- und Naturschutzgebiete fordere ich Sie auf: ziehen Sie sofort ehrliche und logische Konsequenz aus Ihren Kampagnen und nehmen jeden Quadratmeter aus den WEG-Plänen heraus, der geschützt ist bzw. der Erholung dient.
Und da Sie nun heute offiziell Ihre Sorge um aussterbende Tierarten durch Naturzerstörung kund getan haben, fordere ich Sie auf, sofort damit anzufangen, es ehrlich zu meinen und endlich auch Naturschutz zu leben! Denn viele der betroffenen Menschen in Landschafts- und Naturschutzgebieten sorgen und kämpfen bereits seit Jahren um eben diese unschätzbaren Werte unserer unmittelbaren Heimat in Brandenburg. Bisher hat ihnen niemand Glauben oder Gehör schenken wollen.
Es sollte generell ein Stopp des weiteren Ausbaus der Windenergie entschieden werden. Momentan sind, so hörte ich kürzlich, zirka 30 Prozent der bereits errichteten WKA ans Stromnetz angeschlossen und ich hab noch niemand getroffen, der davon Strom bezieht. Ich fordere Sie auf, Speicherkapazitäten zu schaffen.
Simona Graf
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. Juni 2014 )