Neue Methode zur Krebsfrüherkennung
Neue Methode zur Krebsfrüherkennung
Seit einem Jahr ist in Deutschland eine neue Methode zur Krebsfrüherkennung, Therapieverfolgung und Rezidivkontrolle zugelassen.
Es handelt sich um einen einfachen Labortest, der drei bis dreißig Monate früher als andere Verfahren das Vorhandensein von Krebserkrankungen im Körper anzeigt und eine hohe Zuverlässigkeit der Ergebnisse bietet. Das technologische Verfahren – MMS-Technologie (mobility of molecular structure) ermöglicht die exakte Bestimmung des Albumin-Transportverhaltens. Es bestimmt die physiologische Funktion des Albumins und diagnostiziert pathologische Veränderungen, die für Krebs spezifisch sind. Leider wird dieses Testverfahren noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, obwohl dadurch einerseits hohe Kosten eingespart und andererseits die teuren Krebsuntersuchungen gezielter eingesetzt werden könnten. Zur Zeit müssen die 52,00 € für die Untersuchung von den Patienten selbst bezahlt werden. Das Ergebnis liegt aber bereits am Tage nach der Blutentnahme vor. Ich war vor acht Jahren selbst an Krebs erkrankt und hatte Glück, dass die Diagnose durch einen Zufall noch rechtzeitig gestellt werden konnte. Die jährlichen Nachkontrollen kosten den Krankenkassen viel Geld und sind nicht so zuverlässig wie dieser Test. Ich meine, dass viele Betroffene, die nach überstandener Krebserkrankung trotzdem weiterhin von Ängsten verfolgt sind, dass diese Krankheit zurück kommt, diesen Test ausprobieren und sich bei ihren Kassen für die Übernahme der Kosten einsetzen sollten. Fortschritt hat es nicht immer leicht, sich durchzusetzen. Tragen wir alle dazu bei, dass das junge Forscherteam der MedInnovation aus Wildau den begonnenen Weg fortsetzen und zu weiteren Erkenntnissen bei der Bekämpfung dieser Krankheit gelangen kann. Wer mehr dazu wissen möchte, findet unter www.medinnovation.de weitere Informationen.
Christa Schumann
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13. August 2006 )