Zum Leserbrief Heft 63 (Nr. 64)
Sehr geehrter Herr Manske,
vor einigen Tagen las ich Ihren Leserbrief im Heidekraut Journal. Ich wollte ihn eigentlich unkommentiert weglegen, die Vorweihnachtszeit ist
eine stressige Zeit. Doch die gehässige Art Ihres Schreibens stieß mir immer wieder auf und deshalb möchte ich Ihnen auch meine Gedanken dazu darlegen.
Sie schreiben: „Eine der Segnungen dieser Einheit war, dass man heute in Wort und Schrift seine politische Meinung frei äußern kann, so krude sie auch sein mag.“
Da Sie in dem Fall die „andere“ Meinung so wenig akzeptierten, dass Sie dem politischen Gegner nicht mal, wie es in unserer Demokratie jetzt üblich ist, die nötigen Umgangsformen angedeihen ließen, las ich den von Ihnen total verrissenen Artikel über „Die deutsche Einheit“ nochmals nach. Ich befürchtete wirklich, schlimmste Menschenverachtung überlesen zu haben. Das dies nicht der Fall war, beruhigte mich sehr, doch weshalb diese aggressive Reaktion?
Übrigens, den Artikel von Horst Schumann im gleichen Heft „Alle Jahre wieder“ finde ich sehr gut und mir aus dem Herzen gesprochen. Es ist an der Zeit, dass die Menschheit endlich lernt, Konflikte menschlich zu lösen! Wir sind es den kommenden Generationen schuldig, ebenso wie saubere Luft, sauberes Wasser, sauberer Boden. Doch ohne Toleranz?
Ursula Drebinger, Schönwalde
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 2. Februar 2016 )