Silvester 2018 im Goldenen L÷wen (Nr. 82)
Schon öfter haben wir Veranstaltungen im „Goldenen Löwen" besucht, so zum Beispiel den Handwerker- und auch den Frühlingsball. Jedes Mal war alles stimmig,
Buffet und Unterhaltung waren sehr gelungen. So entschlossen wir uns, auch den Jahreswechsel im genannten Haus zu feiern. Was wir jedoch dieses Mal dort erlebten, spottete jeder Beschreibung:
Bereits beim Eintritt in den Saal erschraken wir über die Gestaltung desselben mit Tischen für 12 Personen, die eigentlich für eine Anzahl von zehn Personen gedacht war. Auch in der Mitte des Raumes waren lange Tische aufgestellt, so dass eine Tanzfläche von zirka 40 Quadratmeter verblieb. Und das für 200 Personen!
Auf den Tischen befanden sich jeweils zwei einfache Pappschachteln mit Knabberzeug und handgeschriebene Kärtchen mit den Tischnummern und den Namen der Gäste. Wozu die moderne Technik nutzen? Die sogenannte Getränkekarte war recht spärlich.
Wer Durst verspürte, holte sich seine Getränke am besten selbst, denn die Servicekräfte waren total überfordert und in zu geringer Anzahl.
Wollten die Gäste am hinteren Ende des Tisches ihren Platz verlassen, mussten alle davor sitzenden aufstehen.
Die angekündigte Live-Band „Roof Garden“ begann zu spielen, und wir staunten nicht schlecht. Abgesehen davon, dass eine Unterhaltung dann kaum noch möglich war, konnte man auch die Sängerin weder als text- noch melodiesicher bezeichnen. Günstig war, dass das Publikum die fehlenden Textzeilen ergänzen konnte. Bekanntlich gibt es ja immer noch eine Steigerung, – so auch hier!
Das Buffet wurde eröffnet, und die Schlange davor reichte bis in den Saal hinein und nahm kein Ende. Als es uns zu bereits fortgeschrittener Stunde dann doch noch gelang, zu den Thermobehältern vorzudringen, waren diese jedoch leer. Die zahlreichen Wartenden waren mehr als verärgert und es kam fast zum Eklat. Das Angebot war ohnehin sehr übersichtlich, spartanisch und lieblos angerichtet. Die Antwort einer Servicekraft, man könne doch auch eine Bockwurst essen, war wohl die Krönung. Dem Catering-Team ist hierbei kein Vorwurf zu machen, all das war eine Sache der Logistik und Organisation!
Wir wissen, dass viele der Gäste ebenso denken wie wir.
Fazit: wir haben noch nie so schlecht Silvester gefeiert!
Sabine und Sven Rebel via E-Mai