Dauerbrenner: Wandlitzsee (Nr. 2)
Dauerbrenner: Wandlitzsee  Aktiengesellschaft ohne Aktionäre
Die Geschäftsidee des Düsseldorfer Rechtsanwalts Werner Becker wird sich wahrscheinlich demnächst als Flop erweisen. 
Becker hatte den Wandlitzsee gekauft und in die von ihm gegründete Wandlitzsee Aktiengesellschaft (AG) eingebracht, für die er auch als Vorstand fungiert. Die Stegbesitzer sollten die Finanzierung der AG durch den Erwerb von Vorzugsaktien übernehmen. Die Kontrolle über die AG wollte Becker aber nicht mit seinen potentiellen Miteigentümern teilen, denn diesen werden keine Stimm-Rechte bei der Wahl "ihres" Vorstandes eingeräumt. Stegbesitzer, die nicht in die AG eintreten, werden von Becker vor die Alternative gestellt, entweder eine horrende - weil unangemessen hohe - Pacht zu zahlen oder aber den Steg abzubauen.Andernfalls droht Becker mit einer Klage gegen die Betroffenen. Was Becker aber nicht bedachte, war die Tatsache, dass die Anrainer sich formieren würden und mittlerweile mehr als hundert von ihnen gegen die Wandlitzsee AG und deren Forderungen stehen. Die Anwohner werden von einer Arbeitsgruppe vertreten, die sich rechtsanwaltlich beraten lässt. Dabei wurde mehrfach festgestellt, dass die Anwohner weder zum Erwerb von Aktien noch zum Abschluss eines Pachtvertrages gezwungen werden können. Problematisch dürfte sich für Herrn Becker auch der Umstand erweisen, dass die Anwohner des Sees mittlerweile begriffen haben, worauf sie sich einlassen, wenn sie Aktien der Wandlitzsee AG erwerben würden. Als Miteigentümer (Aktionäre) der Aktiengesellschaft würden Sie quasi ihre eigenen Nachbarn verklagen, wenn Becker als Vorstand (und damit allein handlungsbevollmächtigte Person der AG) seine Drohungen wahr macht und tatsächlich die Stegbesitzer verklagt. Mit dem eingezahlten Geld der Aktionäre (7.500 Euro pro Aktie) könnte Becker die Prozesse finanzieren, die er den Stegbesitzern angedroht hat. Das lehnen die Menschen am Wandlitzsee ab, die seit Jahren in gut nachbarschaftlichem Verhältnis miteinander leben. Die Wut über diesen "Trick" Beckers, die Nachbarn gegeneinander auszuspielen, dürfte für Becker zum Bumerang werden, festigt sie doch den Zusammenhalt der Betroffenen noch mehr. Mittlerweile denkt niemand mehr über eine ursprünglich ins Auge gefasste Verhandlungslösung mit Becker nach. Dass der Fall letztlich vor einem deutschen Gericht entschieden wird, scheint unausweichlich,wenn die Wandlitzsee AG weiter auf Ihren absurden Forderungen besteht. Nur auf diesem Weg lässt sich Rechtssicherheit für alle Betroffenen schaffen. Zu diesem Zweck wird innerhalb unserer Interessen-Die Geschäftsidee des Düsseldorfer Rechtsanwalts Werner Becker wird sich wahrscheinlich demnächst als Flop erweisen. Becker hatte den Wandlitzsee gekauft und in die von ihm gegründete Wandlitzsee Aktiengesellschaft (AG) eingebracht, für die er auch als Vorstand fungiert. Die Stegbesitzer sollten die Finanzierung der AG durch den Erwerb von Vorzugsaktien übernehmen. Die Kontrolle über die AG wollte Becker aber nicht mit seinen potentiellen Miteigentümern teilen, denn diesen werden keine Stimm-Rechte bei der Wahl "ihres" Vorstandes eingeräumt. Stegbesitzer, die nicht in die AG eintreten, werden von Becker vor die Alternative gestellt, entweder eine horrende - weil unangemessen hohe - Pacht zu zahlen oder aber den Steg abzubauen.Andernfalls droht Becker mit einer Klage gegen die Betroffenen. Was Becker aber nicht bedachte, war die Tatsache, dass die Anrainer sich formieren würden und mittlerweile mehr als hundert von ihnen gegen die Wandlitzsee AG und deren Forderungen stehen. Die Anwohner werden von einer Arbeitsgruppe vertreten, die sich rechtsanwaltlich beraten lässt. Dabei wurde mehrfach festgestellt, dass die Anwohner weder zum Erwerb von Aktien noch zum Abschluss eines Pachtvertrages gezwungen werden können. Problematisch dürfte sich für Herrn Becker auch der Umstand erweisen, dass die Anwohner des Sees mittlerweile begriffen haben, worauf sie sich einlassen, wenn sie Aktien der Wandlitzsee AG erwerben würden. Als Miteigentümer (Aktionäre) der Aktiengesellschaft würden Sie quasi ihre eigenen Nachbarn verklagen, wenn Becker als Vorstand (und damit allein handlungsbevollmächtigte Person der AG) seine Drohungen wahr macht und tatsächlich die Stegbesitzer verklagt. Mit dem eingezahlten Geld der Aktionäre (7.500 Euro pro Aktie) könnte Becker die Prozesse finanzieren, die er den Stegbesitzern angedroht hat. Das lehnen die Menschen am Wandlitzsee ab, die seit Jahren in gut nachbarschaftlichem Verhältnis miteinander leben. Die Wut über diesen "Trick" Beckers, die Nachbarn gegeneinander auszuspielen, dürfte für Becker zum Bumerang werden, festigt sie doch den Zusammenhalt der Betroffenen noch mehr. Mittlerweile denkt niemand mehr über eine ursprünglich ins Auge gefasste Verhandlungslösung mit Becker nach. Dass der Fall letztlich vor einem deutschen Gericht entschieden wird, scheint unausweichlich,wenn die Wandlitzsee AG weiter auf Ihren absurden Forderungen besteht. Nur auf diesem Weg lässt sich Rechtssicherheit für alle Betroffenen schaffen. Zu diesem Zweck wird innerhalb unserer Interessengemeinschaft darüber nachgedacht, die Anwaltskosten für die potentiellen Rechtsstreitigkeiten mit Becker gemeinsam aufzubringen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass auch finanziell schwächer gestellte Anlieger ihre Rechte gegenüber der Wandlitzsee AG durchsetzen können. Als der Unternehmer Werner Becker den Wandlitzsee kaufte, hat er wahrscheinlich damit gerechnet, im Osten eine schnelle Mark (Euro) machen zu können. Auf die Stegbesitzer des Wandlitz-sees kann er dabei aber nicht zählen.
René Wischniewski, Interessengemeinschaft der Anlieger des Wandlitzsees
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13. August 2006 )