Dauerbrenner: Wandlitzsee (Nr. 2)
Warum musste der Wandlitzsee verkauft werden? 
War es das Geld, das Herr Eichel brauchte, um seinen Schuldenberg abzubauen? Oder waren es die Sozialleistungen, die zu finanzieren immer schwieriger sind? Oder war es der Rüstungshaushalt, der Herrn Eichel
zu dieser Maßnahme veranlasste? Eine andere Möglichkeit ist, dass Finazminister Eichel der Gemeinde Wandlitz nicht zutraute, künftig den Wandlitzsee selbst unternehmerisch zu nutzen und zu pflegen. Er musste in Privathand kommen – anders ging es nicht. Es ist daran zu erinnern, dass der Wandlitzsee durch die BVVG (Bundesvermögens- Verwaltungsgesellschaft) an den Herrn Werner Becker aus Düsseldorf veräußert wurde.Von einer Gesellschaft des Bundesministeriums für Finanzen ist, dem Herr Eichel bis eben noch vorstand. Es hätte noch viele Möglichkeiten gegeben, den Wandlitzsee vor einer vollständigen Privatisierung zu retten. Vorschläge dazu gab es, die der Gemeindevertretung von Wandlitz und dem Bürgermeister unterbreitet wurden. Die Gemeinde hat versäumt, die Landesregierung Brandenburg mit in das Angebot für den Kauf des Wandlitzsees einzubeziehen. Damit hätte der Bundesfinanzminister seine Euro erhalten – und die Kosten für die Gemeinde Wandlitz wären geringer gewesen. Offenbar sind verschiedene Landesregierungen ebenfalls Besitzer/Eigentümer von Gewässern. Hier nur eine kleine Auswahl von Gewässern, die in Gemeinde-, Landes- oder Bundesbesitz sind:
  • Werbellinsee
  • Lehnitzsee bei Oranienburg 
  • Scharmützelsee
  • Schwielochsee
  • Zwischenahner Meer
  • Müritz 
und viele andere Wie geht es nun weiter? Es muss zwischen dem jetzigen Eigentümer des Wandlitzsees und den betroffenen Bürgern der Gemeinde Wandlitz eine vernünftige und faire Zusammenarbeit hergestellt werden, an der insbesondere die Gemeindevertretung und die Verwaltung der Gemeinde Wandlitz mitwirken müssen. Walter Sander,Wandlitz
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13. August 2006 )