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Danke! (Nr. 86)
Für manche mag es überraschend kommen, andere wussten es schon lange: Das vorliegende Heft Nr. 86 ist die vorerst letzte Printausgabe des Heidekraut Journals.
Die Entscheidung dazu erfolgte bereits vor einem Jahr. Jede Spekulation mit dem Bezug zu aktuellen Ereignissen ist daher unnötig. Wir haben in diesem Jahr versucht,
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. Oktober 2019 )
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 Heft 86 erscheint am
    2. Oktober 2019










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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. September 2019 )
 
  • 01 Okt 19 Vor 70 Jahren Grndung der Deutschen Demokratischen Republik (Nr. 86)
    Am 7. Oktober 1949 trat der Deutsche Volksrat zu seiner 9. Tagung zusammen und konstituierte sich zur Provisorischen Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik Am 11. Oktober wurde dann Wilhelm Pieck zum Präsidenten der DDR gewählt. Diesem Ereignis vorausgegangen war die Gründung der Bundesrepublik Deutschland mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes am 23. Mai 1949. Beide Ereignisse sollten weitreichende Folgen für die Nachkriegszeit in Deutschland und Europa haben. Es entstanden zwei Staaten auf einem Teil des ehemaligen Deutschland, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Da gab es die Bundesrepublik Deutschland, gestützt von den Westmächten und da entstand die DDR auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone mit Unterstützung der Sowjetunion. Kapitalismus auf der einen und Sozialismus auf der anderen Seite. Beide Staaten standen sich von Anfang an unversöhnlich gegenüber und waren Bollwerke zweier gesellschaftlicher Entwicklungen mit allen Konsequenzen, bis hin zur militärischen Konfrontation. Die BRD, die sich als Nachfolgestaat des früheren Deutschen Reiches empfand, beanspruchte von Anbeginn die Alleinvertretung für alle Bürger, die in den ehemaligen deutschen Gebieten lebten. Daran änderte sich nichts bis zum 3. Oktober 1990, an dem die Vereinigung der zwei deutschen Staaten postuliert wurde. Die Ausgangsbedingungen waren für die beiden Staaten sehr unterschiedlich. Die Schwerindustrie und die Vorkommen an Steinkohle und anderen Rohstoffen befanden sich im Westen. Im Osten gab es neben dem Vorkommen von Uran und Kali kaum Rohstoffe. Die im Ergebnis des 2. Weltkrieges durch Deutschland zu leistenden Reparationen an die Sowjetunion trug die DDR allein. Ein Großteil des Schienennetzes und zahlreiche Produktionsbetriebe wurden abgebaut und in die Sowjetunion geliefert. Im Westen dagegen wurde der Marshallplan der USA wirksam, der wesentlich zum Wiederaufbau der Industrie beitrug. Die Lebensbedingungen für die Menschen in der DDR entwickelten sich so langsamer. Für viele war das Anlass, ihr Glück westwärts zu suchen. Eine besondere Rolle spielte in dieser Zeit Westberlin, das von den Alliierten als Sondergebiet behandelt wurde. Im Westteil der Stadt galt die D-Mark als Zahlungsmittel, im Ostteil die Mark der DDR. Und zwischen den verschiedenen Besatzungszonen konnten sich die Menschen fast ungehindert bewegen. Das führte zu weiteren ökonomischen Belastungen für die DDR. Die Errichtung von Grenzsicherungsanlagen zwischen der DDR einschließlich Berlin und dem Westteil der Stadt als auch zu dem Territorium der BRD ab dem 13. August 1961 war eine folgerichtige Entscheidung. Das war auch ein Schritt zur Verhinderung eines neuen Krieges. Neben den ökonomischen Verschiebungen gab es aber auch seitens der BRD und mit ihr zahlreicher Organisationen und Kräfte eine massive Hetze gegen alles, was im Zusammenhang mit der DDR stand. Von Anfang an konnten die Herrschenden nicht verwinden, dass sie nunmehr in einem Großteil ihres früheren Herrschaftsbereiches nicht mehr das Sagen hatten. Da hatten sich einfache Menschen, Arbeiter, Bauern, Wissenschaftler daran gemacht, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Damit konnten sich die Herren nicht abfinden. Die Angriffe gegen die DDR bestanden in einer permanenten Hetze, in zahlreichen Sabotagehandlungen, im illegalen Menschenhandel und in vielen weiteren strafbaren Aktionen. Doch auch das führte nicht zum gewünschten Erfolg. Mit dem Bau der „Mauer“ wurde ein zweites Mal aufgezeigt, wo die Grenzen imperialistischer Machtansprüche lagen. Der Aufbau in der DDR ging in den Folgejahren sichtbar voran. Ein Wohnungsbauprogramm wurde aufgelegt, das endlich die Folgen kapitalistischer Mietskasernen überwinden sollte. In vielen Städten gab es miserable Wohnverhältnisse, mit elenden Quartieren, Toiletten im Treppenaufgang und Ratten in Scharen. Der Abriss dieser Häuser stieß nicht überall auf Zustimmung. Manch einer beschwor nostalgische Gefühle. Doch oftmals war die Sanierung der alten Häuser übermäßig teuer und auch nicht möglich. Es gab sogar Häuserzeilen, bei denen man keinen Stein entfernen konnte, ohne dass die ganze Zeile umgefallen wäre. Mit Hilfe der Plattenbauweise wurden zahlreiche Wohngebiete errichtet, nicht nur in Berlin, sondern in allen Bezirken. Auch in der früheren Kreisstadt Bernau entstand ein modernes Wohngebiet. Für jede Wohnung wurden aber auch neue Sanitäreinrichtungen benötigt. Und die glücklichen Mieter einer modernen Wohnung wollten auch Gardinen an den Fenstern, Lampen, neue Tapeten, Einbauküchen. Viele Häuser benötigten Fahrstühle, es gab Müllschlucker. Es ging also nicht nur um drei Millionen Wohnungen, das Wohnungsbauprogramm war viel mehr. Hinzu kamen die Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bau von Polikliniken, Kindergärten, Schulen, Gaststätten, Schwimmhallen, Spielplätzen und Grünanlagen. Und das alles erfolgte zu bezahlbaren Mieten. Die abfälligen Bemerkungen über die „Platte“ kann eigentlich nur als Neiddiskussion betrachtet werden. Plattenbauten gab und gibt es überall in der Welt, auch in Westdeutschland. Der Unterschied besteht nur darin, dass es dort meist Insellösungen waren, von Anfang an als Unterkünfte für sozial schwache Menschen geplant und oft ohne die dazugehörige Infrastruktur. In der DDR waren die Mieten für alle bezahlbar, vielleicht waren sie manchmal zu gering. Aber es gab keine Obdachlosen und keine Bettler auf den Straßen. Das alles war nur möglich, weil die erwirtschafteten Gewinne nicht Einzelnen sondern einem ganzen Volk zu Gute kamen. Dabei gab es auch Fehler, Irrtümer und Rückschläge. Der Widerspruch zwischen den wirtschaftlichen Leistungen und dem Lebensstandard wuchs in den letzten Jahren stetig. Das Leistungsprinzip wurde verletzt, es gab mehr Geld bei den Menschen als Waren. Über all diese Probleme wurde inzwischen viel geschrieben und niemand ärgert sich darüber mehr, als wir selbst. Mit der Zuspitzung dieser Probleme, mit der Ignorierung der offenkundigen Widersprüche ging der Niedergang der Sowjetunion einher. Die Lieferungen an Rohstoffen wurden immer mehr gedrosselt, vorhandene Probleme nicht ernst genommen. Die Entwicklung stagnierte in einem verkrusteten System. Die Hoffnung, dass Gorbatschow neue Wege beschreitet, erwies sich als trügerisch. Von ihm kam auch keine Lösung, aber viele „kluge Worte“. Die Probleme wurden dadurch verstärkt, dass der Alleinvertretungsanspruch der BRD trotz internationaler Anerkennung der DDR unverändert aufrecht erhalten wurde. Alle Aktivitäten der DDR zur Anerkennung der Staatsbürgerschaft für ihre Menschen verliefen im Sand. Seitens der BRD wurden alle Initiativen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten hintertrieben. Dabei gab es schon Kräfte, die das Nebeneinander zweier Staaten auf längere Zeit als Realität ansahen. Und diese Politiker kamen aus unterschiedlichen politischen Lagern. Die Ereignisse im Herbst 1989 geschahen nicht etwa auf Betreiben westlicher Politiker. Vielleicht mischten einige Geheimdienste mit. Die Ausreisebewegung kam aus dem Inneren der DDR, allerdings begünstigt durch eben die problemlose Aufnahme der Bürger als „Deutsche“. Auch die wachsenden Demonstrationen wurden von DDR-Bürgern initiiert. Die Parteiführung sah keine Lösung der Probleme. Uns allen war klar, dass Veränderungen unumgänglich waren und dass es ein „Weiter so“ nicht geben durfte. Es kam, wie es nicht kommen sollte: Die DDR wurde schrittweise demontiert und schließlich der BRD angegliedert. Das geschah vier Tage vor ihrem 41-jährigen Bestehen. An dieser Stelle hätten alle eigentlich erwarten können, dass der nunmehr größere deutsche, einheitliche Staat daran geht, eine für alle Menschen bessere Zukunft ins Auge zu fassen. Versprochen wurde das auch, aber realisiert wurde das nie. Die Wirtschaft der DDR, die durchaus weltmarktfähig agierte, wurde abgewickelt und mit ihr die Fachkräfte, die Wissenschaftler und viele weitere kluge Leute. Führende Politiker des Landes wurden gegen alle Völkerrechtsnormen vor Gericht gestellt und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Es galt alles, was mit der DDR im Zusammenhang stand, zu delegitimieren, zu verunglimpfen und herabzuwürdigen. Die Sportler der DDR errangen ihre anerkannten Erfolge nur durch Doping, wenn ein Missbrauchsfall in der katholischen Kirche im Westen ruchbar wurde, meldeten sich umgehen drei Leute, die „Furchtbares“ in DDR-Kinderheimen erleben mussten. Menschen wurden im Knast gefoltert. Da reichte es schon, wenn eine Tür laut zugeschlagen wurde. In Fernsehfilmen tauchten Gestalten auf, die als Stasimitarbeiter Mord und Totschlag begingen und ganz finstere Typen waren. Die DDR gibt es seit fast 30 Jahren nicht mehr, die Leugnung der Lebensleistungen ihrer Bürger hält bis heute an. Alles, was schlecht war und ist, bezieht sich auf die DDR. Alles Gute kam aus der BRD. Auch wenn es hin und wieder moderatere Töne in verschiedenen Medien und bei einigen Politikern gibt, an diesem Grundprinzip hat sich nichts geändert. Warum eigentlich? Die Antwort scheint auf dem Tisch zu liegen: Die Existenz eines zweiten deutschen Staates, der noch dazu den Versuch wagte, eine sozialistische Gesellschaft zu errichten, ist den Kapitalisten derart auf den Magen geschlagen, dass sie bis heute diese vorübergehende Niederlage nicht verkraften können. Umso wichtiger scheint es, unseren Nachkommen die Wahrheit zu erzählen über die Erfolge und auch die Niederlagen, die wir als DDR-Bürger erleben durften. Wir ehemaligen DDR-Bürger wissen aus eigener Erfahrung, wie eine andere Gesellschaft aussehen kann und welche Chancen bestehen, sie künftig zu gestalten. Die Gründung der DDR und ihre Gestaltung war die bisher größte historische Leistung der deutschen Werktätigen. Daran ändert auch das Gezeter der zahlreichen Welterklärer, Historiker und Pseudowissenschaftler nichts. Horst Schumann
  • 01 Okt 19 Richtfest am Louisenhain (Nr. 86)
    Am 10. September fand das Richtfest für das erste Gebäude entlang der L 100 im Louisenhain statt. Zahlreiche Bauarbeiter, Gewerbetreibende und künftige
  • 01 Okt 19 Wer sich grn macht, den fressen die Ziegen (Nr. 86)
    So lautet der Titel eines Buches von Eberhard Esche, einem bekannten DDR-Schauspieler. Viele Bürger sind mit grüner Politik verbunden. Warum ist das so? Unbestritten ist die Erkenntnis gewachsen, dass der Erhalt unseres Planeten mit seiner vielfältigen
  • 01 Okt 19 Beitrge fr den Straenbau (Nr. 86)
    Interview mit dem Landesvorsitzenden der BVB / FREIE WÄHLER Péter Vida HK-J: Herr Vida, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu dem überzeugenden Wahlergebnis, mit dem die BVB / FREIE WÄHLER nun in Fraktionsstärke in den
  • 01 Okt 19 Danke! (Nr. 86)
    Für manche mag es überraschend kommen, andere wussten es schon lange: Das vorliegende Heft Nr. 86 ist die vorerst letzte Printausgabe des Heidekraut Journals. Die Entscheidung dazu erfolgte bereits vor einem Jahr. Jede Spekulation mit dem Bezug zu aktuellen Ereignissen ist daher unnötig. Wir haben in diesem Jahr versucht,
  • 31 Aug 19 BVB / FREIE WHLER untersttzt Stoppt-Mobbing-Kampagne von Carsten Stahl
    BVB / FREIE WÄHLER tritt als erste deutsche politische Vereinigung geschlossen der Stoppt-Mobbing-Kampagne von Carsten Stahl bei. Gemeinsam mit dem weltweit bekannten Kämpfer gegen Mobbing, Hass und Ausgrenzung rufen die brandenburgischen Freien Wähler gegen Diffamierung in Schulen, Politik und Medien auf.
  • 16 Aug 19 RBB verliert jedes Ma
    Sender will BVB / FREIE WÄHLER-Berichterstattung über gerichtlichen Beschluss verbieten Der RBB setzt seinen maßlosen Kampf gegen eine Beteiligung von BVB / FREIE WÄHLER an der anstehenden TV-Sendung Wahlarena mit allen Mitteln fort. Nachdem das Verwaltungsgericht Berlin in der Sache auf Antrag von BVB / FREIE WÄHLER eine einstweilige Anordnung gegen den RBB erlassen hat, sucht der öffentlich-rechtliche Sender nun auf anderem Weg
  • 05 Aug 19 Gesunder Menschenverstand! (Nr. 85)
    Vor uns liegen nun die Landtagswahlen und die Neuwahl des Bürgermeisters bzw. der Bürgermeisterin. Und wie die Kommunalwahlen dürften auch die Wahlgänge am 1. September 2019 einige Überraschungen bereit halten. Die etablierten Parteien – CDU, SPD, LINKE – werden wohl Einbrüche bei den Stimmen hinnehmen müssen. Die
  • 05 Aug 19 Fr einen vernnftigen Umgang (Nr. 85)
    Interview mit Monika Braune, Fraktionsvorsitzende BVB / FREIE WÄHLER Wandlitz HK-J: Zunächst unseren herzlichen Glückwunsch zur Wahl als Mitglied des Ortsbeirates Basdorf, als Mitglied der Gemeindevertretung und als Vorsitzende der Fraktion BVB / FREIE WÄHLER Wandlitz. Sie waren ja schon bisher Mitglied der Gemeindevertretung und Vorsitzende der Fraktion EBWP. Sie sind also kein Neuling
Heidekraut Journal Nummer 86

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